Alltägliche Probleme

  • UweKa
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25 Nov 2021 14:09 #28032 von UweKa
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Moin, moin
meine Name ist Uwe und ich leben seit über 20 Jahren in Hamburg. Seit 2007 bin links und seit 2008 rechts  mit einem Cochlea-Implantat versorgt. Ich bin dankbar, dass es möglich ist trotz Taubheit nicht von der hörenden Welt ausgeschlossen zu sein. Denn mein Lebensraum war immer die hörende Welt. Eine Begebenheit die mir heute widerfahren ist, ist der Anlass, dass ich mich hier in diesem Forum angemeldet habe. 
Wir leben momentan in einer angespannten, seltsamen Zeit, die wir bisher so nicht kannten. Durch Corona ist unser Alltag stark geprägt. und teilweise eingeschränkt. Vor allem die Schutzmasken, die in vielen Situationen unverzichtbar sind, erschweren speziell unsere Verständigung. Es gibt Situationen in denen uns ein sichtbares Mundbild die Verständigung erleichtert. Ich erlebte heute aber eine Situation in einer Sparkasse, in der es möglich gewesen wäre, (Plexiglasscheibe, ein Sicherheitsabstand von mindestens 2 Meter und eine zur der Zeit nicht stark frequentierte Filiale), dass sich der Mitarbeiter nicht dazu in der Lage sah, seine Maske für einen kurzen Moment abzunehmen, ich selbst trug eine FFP2-Maske. Bisher hat mir in solch einer Situation noch niemand diese Bitte verwehrt, wenn es auch manchmal erst einer langen Erklärung bedurfte. Selbst die ließ den Sparkassenangestellten kalt. Wie geht ihr mit solchen Situationen um? Ich selbst fühle mich da ausgegrenzt und es macht mich wütend. Sicher gibt es Dienstvorschriften, doch in so einer Situation kann man Ausnahmen machen, zumal die Gefahr einer Infektion für den Mitarbeiter eher unwahrscheinlich war.

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