Bilanz seit der Erstanpassung (Oktober 2007)

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16 Mai 2008 20:47 #6794 von Gudrun
Gudrun erstellte das Thema Bilanz seit der Erstanpassung (Oktober 2007)
(Nachtrag: Da der Text so lang geworden ist, baue ich mal Überschriften ein.)

Liebe Leute,

seit 7 Monaten bin ich ans CI geschlossen und ich möchte jetzt mal einen Zwischenstand liefern, wie es sich bei mir hörmäßig entwickelt hat. Für die, die es nicht wissen, eine Kurzinfo: Ich bin seit Geburt gehörlos und mit 2 Hörgeräten aufgewachsen.

Testergebnisse
Als erstes ein paar Zahlen:

Vor der OP mit Hörgerät:
- 30 % Zahlen bei 105 dB
- 0 % Einsilber bei 105 dB

Das andere (nicht operierte) Ohr erreichte 90 % Zahlen und 30 % Einsilber, die aber eher erraten waren. Mit zwei Hörgeräten schaffte ich 20 % Einsilber.

Von der Erstanpassung liegen mir keine Zahlen vor.

Dann kam die Zweitanpassung (1,5 Monate CI) für das CI-Ohr:
- 70 % Zahlen bei 70 dB
- 0 % Einsilber bei 70 dB
- 5 % Oldenburger Satztest bei 70 dB

Und schließlich die Drittanpassung (6 Monate CI):
- 60 % Zahlen bei 70 dB
- 25 % Einsilber bei 70 dB
- 17 % Oldenburger Satztest bei 70 dB

:woohoo:

Bei den Tests muss ich mich aber sehr konzentrieren, das Verstehen ist sehr stimmungsabhängig.

Die ersten Wochen
Es dauerte mehrere Wochen, bis ich endlich auf Ansprache von hinten und auf meinen Namen reagierte. Meine Mutter ist manchmal fast verzweifelt, weil das Resultat vieler Jahre Hörtraining im Kindesalter futsch zu sein schien. Ich stand zwei Meter hinter ihr oder saß im fahrenden Auto neben ihr, sie schrie sich meinen Namen aus dem Leib und ich erkannte ihr Rufen nicht als Rufen.

Ich hörte in den ersten Wochen unglaublich viel, konnte aber nichts einordnen, es war ein heilloses akustisches Tohuwabohu, als wären ausschließlich elektrische Geräte in Betrieb, nicht laut, aber eben ein richtiges Wirrwarr.

In den ersten Wochen hatte ich das Gefühl, dass alles aus Xylophonklängen bestand, im Lauf der Anpassungen verschwand das \"Klingelmäßige\" und ich erkenne jetzt schon sehr viele Geräusche zuverlässig.

Telefonieren
Telefonieren ist noch nicht. Aber vor etwa einem Monat versuchte ich, die Zeitansage am Telefon anzurufen. Ich verstand auf Anhieb \"Kein Anschluss unter dieser Nummer\" und war ganz glücklich darüber. :laugh: Ich habe dann die richtige Nummer gewählt; mit etwas Mühe verstand ich die Zahlen sogar teilweise. Aber Telefonieren ist jetzt noch gar nicht möglich.

Hörtrainings-CD Nr. 2 von Hannover
Mit der Hörtrainings-CD Nr. 2 von Hannover war ich direkt nach der Erstanpassung heillos überfordert, die sprechende Stimme klang wie ein technisches Staccato, dass ich die CD-ROM schockiert weggelegt habe. Nach der Zweitanpassung wagte ich mich wieder an die CD und ich war erstaunt, dass die menschliche Stimme jetzt wie eine menschliche Stimme klang.

Mit viel Übung lernte ich, einzelne Wörter von ausgewählten Übungseinheiten zu verstehen. Heute kann ich bei mir bekannten Übungseinheiten (Länder, Städtenamen, Automarken) ca. 80 bis 90 % der Wörter verstehen.

Als ich dann vor einem Monat zum allerersten Mal Wörter aus der Übungseinheit \"Sportarten\" hörte, verstand ich sogar die Hälfte von 40 Wörtern beim ersten Mal Abhören, weitere 10 Wörter verstand ich beim zweiten Mal Abhören (ohne dass ich vorher nachgelesen habe), die übrigen Wörter blieben unverständlich.

Menschliche Stimmen
Ich kann \"in freier Natur\" einigermaßen zwischen männlicher und weiblicher Stimme unterscheiden, tue mich da aber noch etwas schwer. Als mein Techniker bei der Zweitanpassung das CI einstellte und dann sprach, war mein erster Gedanke: \"Wow, seine Stimme klingt ja jetzt schön männlich!\" Ich genieße es, Männer sprechen zu hören, denn in meinem derzeitigen Lebensumfeld gibt es sehr viele Frauen und sehr wenige Männer zu hören. :blush:

Vogelgezwitscher
Und Vögel... die Leute, die mich kennen, wissen, dass ich mit Hörgeräten Vögel hören konnte. Ich dachte, da gibt es mit dem CI keine Überraschung. Von wegen. Ich habe erst mal ganze fünf Monate gebraucht, bis ich Vögel mit dem CI überhaupt erkennen konnte.

Zum einen haben ewig keine Vögel gezwitschert, da ich ja im September operiert wurde :laugh:, und zum anderen hat sich das Klangbild von Vogelgezwitscher völlig verändert. Ich bin im Februar extra zu einer Vogelvoliere gegangen und konnte keine Vögel hören, weil um mich herum der Wind rauschte, Menschen über Kies liefen und ab und zu jemand plapperte. Mit dem Hörgerät hörte ich aus der Voliere ab und zu einen Vogel, mit dem CI keinen.

Vor eineinhalb Monaten hörte ich plötzlich ein rhythmisches Geräusch, wie es nur von einem Vogel stammen konnte. :woohoo: Der Klang war ganz anders als der, den ich kannte. Ich schaltete das Hörgerät ein und erlebte eine Überraschung: Mit dem Hörgerät hörte ich ab und zu einen Vogel zwitschern und mit dem CI nahm ich zur gleichen Zeit ein nicht endendes, buntes Vogelkonzert wahr.

Ich habe früher immer ein wenig über die CI-Träger geschmunzelt, die begeistert waren, Vögel zu hören, und jetzt gehöre ich selbst zu ihnen. :blush:

Ich bin dem CI verfallen. :woohoo:

Die kleinen Nebenwirkungen wie ab und zu Ohrenklingeln bei Stress und den nachhallenden Pfeifton, der derzeit wohl wegen bestimmten Elektroden ab und zu erklingt, kriege ich hoffentlich auch noch in den Griff.

Beitrag geändert von: Gudrun, am: 16/05/2008 22:11<br /><br />Beitrag geändert von: Gudrun, am: 12/06/2008 21:41

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22 Mai 2008 22:12 #7001 von Gudrun
Gudrun antwortete auf das Thema: Re:Bilanz nach 7 Monaten CI
Liebe Leute,

vor einiger Zeit fragte ich in einem anderen Thread, ob ihr beim Anklopfen an einer Tür ein \"Herein\" hören könnt. Vor einigen Tagen habe ich es nun selbst ausprobiert und zum ersten Mal in meinem Leben ein \"Jaaa\" durch die Tür gehört. :woohoo: Ich fragte meine Kollegin, ob es ein \"Ja\" war, sie bestätigte es und war erstaunt, da sie es nicht laut gesagt hätte. In Zukunft platze ich nicht mehr direkt nach dem Anklopfen in den Raum rein. ;)

Auch letzte Woche machte ich die für mich sehr überraschende Entdeckung, dass ich Vögel sogar durch ein geschlossenes (nicht ganz dichtes) Fenster hören kann.

Dann hatte ich Besuch von einem Ehepaar mit schlechtem Mundbild und ich konnte mich mit ihm so gut wie nie verständigen. Aber Grenzen gibt es dennoch, wenn das Mundbild wirklich richtig grottig und die Stimme leise-nuschelig ist, hilft mir das CI auch nicht.

Das verbeserte Entfernungshören ist einer der größten Gewinne beim CI, ich kann mich über größere Distanzen mit jemandem unterhalten und mein Gegenüber muss seine Stimme nicht mehr so anheben. Sehr angenehm, wenn man nicht mehr zu jemand gehen muss, vor allem wenn man erst Hürden wie Möbelstücke überwinden muss.

Mir kommt es auch so vor, als würden meine Kollegen jetzt etwas schlampiger mit mir sprechen, weil ich sie ja besser verstehen kann. Eine Kollegin sagte erst vor 2 Wochen ganz spontan: \"Du verstehst ja viel besser als früher!\"

Menschen, die kein so gutes Mundbild haben, bemerken eine verbesserte Kommunikation mit mir, Menschen mit gutem Mundbild bemerken nur dann einen Unterschied, wenn ich sie danach frage. Meine Mutter z.B. sagt, dass ich sie im Prinzip genauso gut wie früher verstehe (sie hat ein perfektes Mundbild und eine kräftige Stimme), aber ich sei irgendwie schneller erreichbar.

Es ist so, wie ich es schon vor der Anpassung erwartet habe, dass die \"Revolution\" im Stillen abläuft und am stärksten von mir wahrgenommen wird, eben weil ich nur Mini-Fortschrittchen mache.<br /><br />Beitrag geändert von: Gudrun, am: 22/05/2008 22:24

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23 Mai 2008 09:38 #7004 von andrea
andrea antwortete auf das Thema: Re:Bilanz nach 7 Monaten CI
HAllo Gudrun,

jupp die liebe Vöglein.....

Ich konnte und mit Hg die Vögel fast nie hören Tauben sind ja keine Vögel *gell*. Gelegentlich kam mal ein Tschilpen rüber aber leise und sehr sporadisch. Ich bin wie Du auch Gudrun Ende September angepasst worden und da waren nicht mehr viele Vöglein (oder ich konnte sie noch nicht raushören): Der nächste Frühling war eine Offenbarung. Man hört Vögel fast immer, wenn man draußen ist, von wegen ab und zu mal....

Auch die Sache mit dem Distanzhören kommt mir sehr bekannt vor. Klebte man zuvor fast am Mund des anderen, ist es jetzt ziemlich bequem geworden.

Gruß
Andrea<br /><br />Beitrag geändert von: andrea, am: 23/05/2008 09:40

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23 Mai 2008 09:39 #7005 von andrea
andrea antwortete auf das Thema: Re:Bilanz nach 7 Monaten CI
doppelt<br /><br />Beitrag geändert von: andrea, am: 23/05/2008 09:40

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23 Mai 2008 09:57 #7008 von Constanze
Constanze antwortete auf das Thema: Re:Bilanz nach 7 Monaten CI
Lach Andrea, Tauben waren auch die einzigen vogelartigen Wesen, die ich hören konnte ;-).

Ich konnte auch kein fliessendes Wasser hören, erging es Euch auch so? Es war für mich ein Schock, als ich feststellen musste dass das Wasser aus dem Wasserhahn nicht \"stumm\" ist...:dry:

Zu Gudruns Posting: ich möchte noch umfassend antworten...dazu brauche ich jedoch etwas Zeit und Muße und kann es nicht mal so schnell einfach so dahertippen.;-)

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23 Mai 2008 10:02 #7009 von andrea
andrea antwortete auf das Thema: Re:Bilanz nach 7 Monaten CI
Hallo Constanze,

Wassserplätschern kannte ich von den Hg her. Und dass die Toilettenspülung richtig laut ist, wusste ich auch schon immer. Die Offenbarung waren wirklich die Vögel.

Gruß
Andrea

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23 Mai 2008 10:41 #7011 von Bibi
Bibi antwortete auf das Thema: Re:Bilanz nach 7 Monaten CI
Auch ich kannte nur Tauben. Ich finde Vögel, jetzt wo ich sie höre, aber keinen Genuß. Dazu muß sich der Klang des CIs noch verbessern. Wasserrauschen kannte ich von den HG her, aber jetzt ist es noch lauter geworden. Mir war früher nie bwußt, wieviel man auf einer öffentlichen Toilette von den Nachbarkabinen hört... ;)

Ich merke auch die Verbesserung des Verstehens auf Entfernung, aber bislang nur ein bißchen. Ich habe jetzt gerade eine Reha beantragt, d.h. erstmal den Antrag von der KK an die Klinik in Frankfurt weitergeschickt zum Ausfüllen.

Gruß - und weiterhin viel Erfolg, Gudrun! - Bibi

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23 Mai 2008 13:02 #7025 von Miriam
Miriam antwortete auf das Thema: Re:Bilanz nach 7 Monaten CI
Bibi schrieb:

Mir war früher nie bwußt, wieviel man auf einer öffentlichen Toilette von den Nachbarkabinen hört... ;)
Bibi


Hach, was musste ich gerade fürchterlich lachen. Da kenne ich noch so jemanden *zu Constanze rüberschiel*.

An sich freue ich mich, wenn man von Hörfortschritten ... und sind sie noch so klein ... profitiert und sich an diesen erfreut!
Also.. weiter so!

Grüße,
Miriam

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23 Mai 2008 17:58 #7033 von Gudrun
Gudrun antwortete auf das Thema: Re:Bilanz nach 7 Monaten CI
An Constanze musste ich auch sofort denken. :lol: :lol: :lol:

Mir fehlt der Vergleich zu vorher, da ich mein Hörgerät und jetzt CI immer ausschalte, weil ich nicht hören mag, was und wie viel die Nachbarinnen gerade produzieren. :sick:

Vögel konnte ich ja schon verschiedene hören, nicht nur Tauben, aber jetzt mit CI höre ich viel mehr Vogelgezwitscher als früher. Bibi, ich fand das Gezwitscher auch erst etwas später schön. Aber das erlebt ja jeder individuell.

Die Toilettenspülung war für mich eine Überraschung, ich dachte, ich müsste zurückschrecken, aber stattdessen habe ich sie erst am vierten Anpassungstag gehört und dann nur als wimmernden Pfeifton. :blink: Das war für mich recht verstörend, weil ich immer Gegenteiliges gelesen hatte.

Die größte Überraschung war für mich, dass die Maustaste beim Anklicken einGeräusch macht. Ich hatte sie zuvor niemals gehört. Da ich sehr viel am PC sitze, war dieses Geräusch in den ersten zwei Wochen ziemlich nervig. Inzwischen schätze ich das Geräusch. Alles in Allem bin ich erstaunt, wie schnell die Umstellung an die neue Geräuschwelt eigentlich ging.

Die erste Zeit hatte ich das Gefühl, dass die Welt anders ist, denn das neue Gehör begleitete mich auf Schritt und Tritt und mir kam es vor, als wäre die Welt, in der ich bin, nicht mehr dieselbe wie die vorher. Es war sehr faszinierend und ich hätte nicht gedacht, dass das neue Hören mich so bewegen würde, ich dachte, ich sei durch die angelesenen Vorerfahrungen schon \"abgebrüht\".

Eine der größten Schwächen ist das Verstehen von Sprache bei Lärm. Mit CI verstehe ich bei Lärm sehr schlecht, mit dem Hörgeräte-Ohr verstehe ich viel besser. Aber ich habe festgestellt, dass das CI das Hörgeräte-Ohr sehr unterstützt in Lärmsituationen, schrieb ich auch in der Schnecke. Mein Techniker sagte, dass die Feineinstellungen bei mir erst später erfolgen werden.

Ich bin morgen den ganzen Tag unterwegs, wenn hier also der Drang zum Plaudern aufkommt, macht es mir nichts aus. ;)

Constanze, auf deine Antwort freue ich mich schon.<br /><br />Beitrag geändert von: Gudrun, am: 23/05/2008 18:03

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28 Mai 2008 19:33 #7184 von Gudrun
Gudrun antwortete auf das Thema: Re:Bilanz nach 7 Monaten CI
Liebe Leute,

ich muss mich mit der Entwicklung des Sprachverstehens wohl noch in Geduld üben. Ich bin im Moment nicht zufrieden, ich glaube, die Vernachlässigung des Hörtrainings macht sich bemerkbar. Ich habe immer noch dann und wann den Pfeifton und Nervenreizungen, aber das kann ich regulieren.

Ich übe mit der Hörtrainings-CD Nr. 2 von Hannover und leider habe ich schon alle Übungssequenzen mit Einzelwörtern, wo das Thema vorgegeben ist, durch. Ich habe mich jetzt an völlig unbekannte Wörter gewagt, die in keinem Zusammenhang zueinander stehen.

Ich höre beim Hörtraining die Wörter immer in zwei Durchgängen, ohne vorher zu lesen, nach jedem Durchgang schreibe ich auf, was ich verstanden habe. Da ich die meisten Wörter nicht erkenne, schreibe ich Fantasiewörter auf, um festzustellen, an welchen Sprachlauten es hapert (und das sind fast alle ;)).

Vielleicht interessiert es ja wen, was ich gestern erreicht habe, bei einer Übungssequenz mit mir völlig unbekannten Wörtern, die keinem Thema zugeordnet waren:

Meere (Lehrer)

Dazu eine Erklärung: Beim 1. Durchgang verstand ich \"Meere\", beim 2. Durchgang auch, richtig war \"Lehrer\"

Augrusd (Albrecht)
schneisig - fleißig (fleißig) >> hier verstand ich also beim 2. Durchgang richtig
Klasse - Glatze (Pflaster)
Gragiere (probieren)
Kohle (plaudern) :blink:
Apfel (Apfel) :woohoo:
Gawun - Gadun (Gertrud)
Messer - besser (Becher)
Klaff - Kloff (Knopf)
Klagen (Kragen)
Kuchen (Kuchen)
Kleben (Kleben)
Schlegel - Schläger (Schneider)
Schlüssel (Schlüssel)
Grassen (Drachen)
Moneg - Oneg (Unglück)
Segen - senken (schenken)
Klewis - Klefis (gnädig)
Schnecka - Schwester (Schwester)
Frosch - frech (frech)
Grein - bei (blau)
strecken (stricken)
schreiben (schreiben)
Amme - Anne (Anne)
Schnecken (schmecken)
stoßen (Stiefel)
Stoff - Stock (Spatz)
Asse - Affe (Affe)
Mage - Nagel (Nadel)
Greta - Kreta (Grete)
Agren - Magreen (bequem)
Meisse - Nässe (naschen)
Find - Wind (Wind)

Über ähnlich klingende Fantasiewörter freue ich mich immer, aber manche weichen doch sehr vom Originalwort ab. :blink:

Ich werde die nächste Zeit mit diesen und anderen Einzelwörtern üben, leider habe ich bald alle unbekannten Einzelwörter durch. Habe ich die Wörter schon einmal gehört, ist die Trefferquote um einiges höher, zu meinem \"Unglück\" kann ich mir Wörter über mehrere Wochen hinweg merken, inbesondere die markanten Problemwörter. :unsure:

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29 Mai 2008 09:00 #7199 von SilkeA
SilkeA antwortete auf das Thema: Re:Bilanz nach 7 Monaten CI
Liebe Gudrun,
hmm, ich muß schon sagen, daß ich nicht ganz verstehe, weshalb Du Dir das antust. Es ist doch furchtbar langweilig, sich einzelne Wörter anzuhören, und das ist auch nicht das, was im Alltag vorkommt. Warum besorgst Du Dir nicht eine schöne CD (hier gibt es doch mehrere Threads mit guten Empfehlungen) und hörst Dir einen zusammenhängenden Text an? Beim HSM-Test versteht man auch immer mehr als beim Einsilbertest. Ich leihe Dir auch gerne mal CDs von mir mit dazugehörigem Buch, meld Dich einfach, dann schicke ich sie Dir.
Grüße von Silke

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29 Mai 2008 19:55 #7245 von Gudrun
Gudrun antwortete auf das Thema: Re:Bilanz nach 7 Monaten CI
Hallo Silke,

ich finde die Übungen ja nicht langweilig. Ich möchte das offene Sprachverstehen trainieren und mit Sätzen bin ich heillos überfordert. Wie du oben siehst, ist die Fehlerquote bei mir enorm hoch.

Wenn ich ein Hörbuch habe und den Text mitlese, dann befriedigt mich das nicht, weil das Mitlesen supereinfach ist (zumindest ohne Hintergrundgeräusche). Ich habe ja einen tollen Thread mit Hörbuchempfehlungen, hatte mir aber gedacht, dass das für mich im Moment noch zu früh ist. Ich schrecke vor dem Kauf eines Hörbuchs zurück.

Oder meinst du, dass ich das Sprachverstehen mit Texten effektiver trainieren kann? Komplette Sätze vom Band verstehe ich leider so gut wie gar nicht.

In der Hörtrainings-CD Nr. 2 sind auch Texte, mit denen wollte ich bald anfangen. Ich habe einige Wochen kein Hörtraining mehr gemacht, da ich den Hörnerven schonen wollte, das macht sich nun bemerkbar. Da ich so gut wie keine Probleme mehr habe, werde ich wieder vorsichtig trainieren. Heute war hörnervenmäßig ein sehr guter Tag. :woohoo:

Ich wollte gestern in der S-Bahn mit dem MP3-Player (mit dem Audiokabel) Hörtraining machen, aber es waren so viele Nebengeräusche, dass es kaum möglich war, etwas zu verstehen, außerdem wusste ich nicht, ob mein Sitznachbar mithören kann, also habe ich es bald abgebrochen.

Hören mit dem MP3-Player über Induktion scheint nicht möglich zu sein oder müsste mein CI entsprechend programmiert werden?<br /><br />Beitrag geändert von: Gudrun, am: 29/05/2008 19:59

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29 Mai 2008 20:57 #7252 von SilkeA
SilkeA antwortete auf das Thema: Re:Bilanz nach 7 Monaten CI
Hallo Gudrun,
eigentlich müßten Sätze einfacher zu verstehen sein als einzelne Wörter. Es heißt ja auch, daß man ab einem Einsilberverstehen von ich weiß nicht mehr genau, ich glaube, 50-60% mehr oder weniger normal telefonieren kann. Versuch es doch erstmal mit dem Text auf der Hörtrainings-CD. Ich habe mir die Sätze anfangs auch x-mal angehört, bevor ich sie verstanden habe (habe immer wieder zurückgespult und neu ablaufen lassen).
Mit der Programmierung des Freedom kenne ich mich nicht aus, ich hatte bei meinen beiden Prozessoren (Taschenprozessor und jetzt beim Harmony) immer auch ein Programm mit ausgeschaltetem externem Mikro, da kann wirklich eine Bombe neben Dir einschlagen, und Du hörst immer noch friedlich nichts außer Deiner CD, außerdem ist es sicher, daß der Nebenmann nichts hören kann. Bei mir haben immer nur die Leute im Zug komisch geguckt, weil ich meinen CD-Spieler anhatte und nichts im Ohr hatte, sondern das Kabel war eben in diesem Taschenprozessor eingestöpselt.
Grüße von Silke

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29 Mai 2008 21:12 #7253 von Rosemarie
Rosemarie antwortete auf das Thema: Re:Bilanz nach 7 Monaten CI
Hallo liebe Gudrun,
Du kannst bei Deinem freedom m vollständig wegschalten lassen, dann hörst Du nur über T und nichts abnderes mehr.
Das mußt Du nur Deinem Techniker sagen.
Liebe Grüße, Rosemarie.

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29 Mai 2008 21:53 #7255 von Otto
Otto antwortete auf das Thema: Re:Bilanz nach 7 Monaten CI
hallo gudrun,
thema reha ist ja irgendwo im forum vor kurzem besprochen worden. ich hoffe du hast schon einen antrag gestellt. DAS intensivehörtraining, ganz individuell auf dich zugeschnitten bekommst du auf reha, u damit bald auch ein erfolgserlebnis!! kannste glauben!
schönen abend noch otto;)

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29 Mai 2008 22:27 #7257 von Gudrun
Gudrun antwortete auf das Thema: Re:Bilanz nach 7 Monaten CI
Hallo Silke, die Wörter, mit denen ich trainiere, sind ja keine Einsilber. Kannst du mir ein Hörbuch als Einstieg empfehlen? Ich habe zufällig ein Hörbuch von Harry Potter, aber das erscheint mir für den Anfang noch zu schwer.

Rosemarie, ich kann bei meinem Freedom auf T umschalten, beim Telefon funktioniert die T-Spule auch (nur das Verstehen nicht ;)), vielleicht stelle ich mich beim MP3-Player zu blöd an.

Hallo Otto, das glaube ich gern, dass eine Reha gut wäre, aber zum Einen habe ich meine Krankenkasse dieses Jahr schon ganz schön geschröpft (nicht nur wegen des CIs) und zum Anderen passt es jetzt zeitlich nicht. Ich würde die Reha lieber nächstes Jahr anstreben.

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31 Mai 2008 15:57 #7294 von Gudrun
Gudrun antwortete auf das Thema: Übung mit Text
Hallo Silke,

auf dein Posting hin habe ich mich an der ersten kurzen Text der Hörtraings-CD Nr. 2 gewagt (für alle, die die CD kennen, es war die Übungseinheit \"Im Krankenhaus\"), der sehr, sehr langsam und mit guten Pausen gesprochen wird, abgehört mit dem MP3-Player.

Ich war mir sicher, nur fünf oder sechs Wörter aus dem Text aufzuschnappen, aber ich war ganz verblüfft, als ich begann. Ich habe gar nicht mal so schlecht verstanden, ich verstand einige Sätze und Satzteile, es gab ein paar Verwechlsungen (den - dem, und - um, läutet - leidet), allerdings sind mir auch mehrere Satzteile \"entschlüpft\". Hier nur mal ein Beispiel, den ersten Satz verstand ich auf Anhieb richtig: \"Der Arzt sitzt am Schreibtisch und liest etwas in einem Buch.\" Auch den zweiten Satz verstand ich nach zwei Durchgängen komplett richtig, dann stieg die Fehlerquote drastisch an, z.B. verstand ich \"hat seinen Koffer aufgeräumt\", gesagt wurde aber \"hat eine Katze auf dem Arm\".

So, den ganzen Text stelle ich hier aber nicht rein, ist sicher nicht im Sinn des Hörzentrums Hannover, von dem ich die CD habe. ;)

Leider stellte ich fest, dass ich bei der idealen Lautstärke Nervenreizungen am Hals habe. Ich weiß noch nicht, ob ich das ambulant ändern lassen sollte, im Alltag komme ich mit einier niedrigeren Lautstärke aus, weil die Kommunikation mit Hilfe des Mundbildes ja schon recht gut klappt.

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31 Mai 2008 16:25 #7296 von Rosemarie
Rosemarie antwortete auf das Thema: Re:Übung mit Text
Hallo Gudrun ,
habe gerade Dein Posting gelesen,. Also diese Reizung des Vagus am Hals, bei mir im unteren Hals/Rachenabschnitt innen, kommen bei mir immer bei einer bestimmten Lautstärke. Dehalb kann eben dieses 1. CI auch nicht lauter eingestellt werden. Seitdem es relativ leise ist, könnte dort ohne den Zusatzt 2. CI fast gar nicht verstehen, habe ich diese Reizung wirklich nur bei extremen lauten Sachen. Aber dann stelle ich eben das Volumen runter, wenn notwendig, kurzzeitig sogar auf 0.Momentan sitze ich hier am geöffneten Fenster und mein Nachbar schleift da irgendwas, ist höllisch laut und ich habe schnell mal auf noice gestellt, sehr viel angenehmer, sogar zu ertragen.

Ja und zu den Sätzen wollte ich Dir kurz auch noch was sagen, es passiert mir öfters, dass ich 2,3 Sätze gut verstehe, den 4. überhaupt nicht. Erst bei der Wiederholung verstehe ich es, denke, der ist doch gar nicht so schwer, aber mein Hirn hatte vorher irgendwie zu gemacht.
Am Mittwoch war es im ICF genauso, ich war bei der Logopädin, sie wollte bestimmte Situationen prüfen, ich hörte was sie sprach, verstand es überhaupt nicht, war nicht ganz konzentriert, denn es spukte mir was anderes im Kopf rum. Bei der Wiederholung, keinerlei Problem, verstand es gut. Oft ist es bei mir einfach so, ich denke grad an was anderes und bin nicht offen, für was neues.
Ob es bei mir das Alter ist????
Aber bei der Hörtrainings CD 2 habe ich die Geschichte am Schluß sehr gut verstanden und fand sie auch sehr schön.
Liebe Grüße, wollte eigentlich zum CI Tag nach Frankfurt, aber es hat hier ordentlich gewittert und nun bin ich deshalb nicht gegangen. Schade eigentlich, Rosemarie.

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31 Mai 2008 17:29 #7297 von Gudrun
Gudrun antwortete auf das Thema: Re:Übung mit Text
Hallo Rosemarie,

bei mir machen ja nur bestimmte Elektroden bei bestimmten Sprachlauten und anderen hochtonigen Geräuschen Probleme, sobald eine gewisse Lautstärke überschritten wird und das auch nur beim Hören über das Audiokabel. Im Alltag habe ich vielleicht viermal am Tag diese (ganz geringfügigen) Reizungen für zwei Sekunden, aber sonst gar nicht.

Es passiert mir relativ oft, dass beim Hörtraining nach einer Weile die Fehlerquote ansteigt. Das ist normal und ich bin überzeugt, dass es Übungssache ist. Als ich das CI neu bekam, war ich schon nach 5 bis 10 Minuten Training mit nur 5 Wörtern völlig erschöpft, jetzt halte ich je nach Schwierigkeitsgrad locker eine Stunde durch.

Übrigens bin ich ich heute auf dem Programm mit den 22 aktiven Elektroden (vorher 17, dann 20 Elektroden), Volumen 0 und Mikrophonempfindlichkeit 6 und ich genieße das neue Hörgefühl, bis jetzt keine Probleme. Ich werde schauen, ob die Reizungen, die ich beim Hörtraining mit dem MP3-Player habe, nicht noch irgendwann verschwinden. Es betrifft ja nur eine bestimmte Lautstärke und bestimmte Sprachlaute.

Diese Hörübung heute war für mich ein toller Erfolg, ich wusste gar nicht, dass ich schon so viel verstehen kann und das mit 0 % Einsilber und 30 % Zahlenverständnis vor der OP. :woohoo: Der Text war für mich völlig unbekannt, ich hatte ihn vorher bewusst nicht gelesen, ich wusste nur, dass darin ein Arzt vorkam, weil ich das beim Durchblättern ungewollt gelesen hatte.

Vielleicht sollte ich mich doch jetzt an ein Hörbuch wagen.

Beitrag geändert von: Gudrun, am: 31/05/2008 17:49<br /><br />Beitrag geändert von: Gudrun, am: 31/05/2008 17:50

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12 Jun 2008 22:24 #7782 von Gudrun
Gudrun antwortete auf das Thema: Re:Bilanz seit der Erstanpassung (Oktober 2007)
Hallo Leute,

ich habe jetzt die Überschrift geändert, da \"Bilanz nach 7 Monaten\" ja nicht mehr zutrifft, sind jetzt 8 Monate.

Im Augenblick schiebe ich etwas Frust. Wenn jetzt gewisse CI-Gegner sich darüber freuen, sollen sie es tun, solche Menschen sind sowieso psychisch gestört.
Ich lasse mich jedenfalls nicht davon abhalten, negative Dinge anzusprechen, diejenige, die noch Hirn haben, werden erkennen, dass ich in der Gesamtsumme trotzdem sehr zufrieden mit dem CI bin und die OP definitiv nicht bereue.

Ich merke, wie schwer es ist, sich als Spätimplantierte umzustellen. Es macht einen riesen-, riesengroßen Unterschied, ob man als Kkleinkind oder als Erwachsener ein CI bekommt, sorry, CI-Gegner, macht euch da nichts vor. Das Klangbild aus der Hörgerätezeit hat sich in vielen Jahren fest in mein Gehirn eingebrannt und lässt sich nur schwer durch das neue Klangbild des CIs überschreiben, da gehört viel eiserne Disziplin dazu.

Ich stagniere und frage mich manchmal, ob ich das CI-Gehör noch weiter entwickeln kann. Wenn ich einen fremden Text vom Tonband höre, kann ich fast kein Wort aufschnappen, mit dem Hörgeräte-Ohr hingegen schnappe ich mehr auf. Telefonieren ist nach wie vor nicht drin. Allerdings habe ich letzlich den Text, von dem ich weiter oben schrieb, nach einer Woche wiederholt. Ich kannte den Inhalt noch und ich verstand den Text bis auf die beiden letzten Sätze fast fehlerfrei. Dann wagte ich mich an den nächsten, etwas schwierigeren Text und ich verstand wieder so schlecht, beim zweiten Durchgang verstand ich immerhin etwas die Hälfte der Wörter. Hörbücher habe ich auch versucht, aber die waren viel zu schnell gesprochen.

O.k., ich darf nicht vergessen, dass das schlechtere Ohr operiert wurde, seit Geburt gehörlos, vor der OP 0 % Einsilberverstehen und 30 % Zahlenverständnis.

Ich habe fast jeden Tag die Situation, dass ich mich in der Mittagspause mit Kollegen bei Lärm unterhalten muss, seit einer Woche verzichte ich auf das Hörgerät, das ich aber immer im Ohr habe, weil ich beim CI in sehr ruhiger Umgebung ab und zu den nachhallenden Pfeifton habe und dann eine Hörpause einlegen muss.

Die Kommunikation mit CI allein bei Lärm gelingt immer besser, ich habe allerdings auch das Gefühl, dass meine Ablesefähigkeiten sich dadurch wieder gebessert haben... ;)

Heute Mittag hatte ich ein Aha-Erlebnis, dass ich ein gestörtes Lautheitsempfinden habe, wurde mir heute so richtig bewusst. Ich ging mit einer Kollegin an der vielbefahrenen Straße entlang, ich hörte ein Maschinengeräusch, das ich nicht als laut, aber als sehr schallschluckend empfand. Als ich dann in normal lauter Stimme zu meiner Kollegin sprach, war ich entsetzt, dass ich meine Stimme nicht hörte, sondern nur wie durch Watte, ich dachte im ersten Moment, dass mein CI kaputt sei. Ich habe dann das Hörgerät eingeschaltet und bin fast aus den Latschen gekippt, denn es war gerade fürchterlich lauter Lärm von einer brummenden Baumaschine zu hören. Ich musste also sehr laut sprechen, um von meiner Kollegin noch verstanden werden zu können. Mit CI klang der Baulärm recht leise. :blink:
Das liegt an der noch engen dynamischen Breite (also am geringen Abstand zwsichen C-Level und T-Level), ich hoffe sehr, dass der C-Level noch angehoben werden kann, denn bei lautem hochfrequentem Lärm habe ich leider Nervenreizungen im Hals, allerdings höre ich schon seit einer ganzen Weile nahezu problemlos mit allen 22 aktiven Elektroden. :woohoo:

Wie schon gesagt, Gespräche bei Lärm sind mit CI allein (also ohne Hörgerät) sehr schwierig, aber dafür habe ich festgestellt, dass beim Verstehen in ruhiger Umgebung die Ohren sich endlich umgekehrt haben, das heißt, in ruhiger Umgebung verstehe ich mit dem CI besser als mit dem Hörgerät auf dem anderen Ohr. In ruhiger Umgebung ist die Verständigung mit CI fantastisch, man muss mit mir nicht mehr so laut sprechen wie früher und ich frage weniger nach als früher. :woohoo:

gehörlos geboren, mit 2 HG aufgewachsen, jetzt CI rechts seit 09/2007 (erst Freedom, dann Nucleus 5), HG links

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Moderatoren: ChrisHSusanneHerms
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