kein CI für gl Kind = Kindeswohlgefährdung?

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26 Okt 2010 22:04 #21251 von Momo
Momo antwortete auf das Thema: Aw: kein CI für gl Kind = Kindeswohlgefährdung?
Danke Maike,
du hast es voll auf den Punkt gebracht.

Momo

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27 Okt 2010 22:43 #21255 von Toni
Toni antwortete auf das Thema: Aw: kein CI für gl Kind = Kindeswohlgefährdung?
Rosemarie schrieb:

Hi Martina,
also ich bin hier und auch im DCIG Forum sehr enttäuscht von Deinen Postings.

Warum? Ich habe auch eine andere Meinung von dem ganzen Bla bla... seit Ihr jetzt auch sehr enttäuscht?... :evil:

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27 Okt 2010 23:33 #21256 von andrea
andrea antwortete auf das Thema: Aw: kein CI für gl Kind = Kindeswohlgefährdung?
Donnerwetter, das war aber ein niveauvoller Beitrag.

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27 Okt 2010 23:43 #21257 von Toni
Toni antwortete auf das Thema: Aw: kein CI für gl Kind = Kindeswohlgefährdung?
andrea schrieb:

Donnerwetter, das war aber ein niveauvoller Beitrag.

Danke... :evil:
Das liegt aber daran dass ich nicht Forensüchtig bin wie einige hier... :evil:
Und damit bin ich weg...

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28 Okt 2010 07:10 #21258 von Miriam
Miriam antwortete auf das Thema: Aw: kein CI für gl Kind = Kindeswohlgefährdung?
Guten Morgen,

ich sehe das ganze recht differenziert.
Zum einen sehe ich die Eltern, kann -- aufgrund von eigenen Erfahrungen mit der Schule meiner Tochter und damit verbunden dem Gesundheitsamt -- mir denken, wie die Eltern sich nun fühlen. Ein solcher Brief, auch als "liebe Einladung" geschrieben, erzeugt Ängste bei den Eltern, die man nicht nachempfinden kann, wenn man nicht sowas schon erlebt hat. Als bei uns der Brief zur Vorstellung beim Gesundheitsamt eingetroffen ist, setzte mein Herz kurz aus. Das Gespräch verlief recht schlecht, so dass ich da schon dachte "toll, erst Gesundheitsamt, dann Jugendamt... oder was kommt jetzt als nächstes, wenn die Lehrer nicht das bekommen, was sie wollen?". Ähnlich muss es hier den Eltern gehen. Dieses ist schlichtweg traurig und ich denke mir, dass von Behörden ein solcher Brief mit dem Kommentar "Kindswohlgefährdung" geschrieben werden sollte! Das ist Stress und Horror pur für die Eltern, wogegen ich mich einfach auflehne.

Auf der anderen Seite sehe ich das "Werk" dahinter. Es steht mir jedoch als CI-Träger nicht zu, darüber zu entscheiden, ob ein Kind mit Dolmetscher auf eine Regelschule gehen sollte oder nicht... oder welches das Beste für das Kind ist. Ich kenne die Familie nicht, die Hintergründe nicht etc. Da müssen andere Leute ran. Genau so sehe ich auch die Angelegenheit für die Vereine wie die DCIG und die HCIG. Sofern ich beide Vereine richtig einschätze, handeln diese dann, wenn sie den "Auftrag" dazu bekommen haben. Sprich: hätten sich die Eltern an die DCIG / HCIG gewandt, so hätten diese versucht zu helfen. Ohne dass jedoch der Kontakt zu den Eltern besteht, empfände ich als falsch, wenn sich nun ein Verein "einschaltet". Die Eltern haben sich Hilfe gesucht, haben auch Rechtsunterstützung und damit ist die Sache in meinen Augen abgeschlossen.
Manfred als "Oberhaupt" der HCIG hat schon klar gesagt: kommt jemand mit dem Fall zur HCIG, dann helfen wir selbstverständlich. Der Standpunkt ist also klar: es darf nicht sein, dass ein Kind zwangsimplantiert wird! Auch wurde dieser Stand klar von der DCIG formuliert. Somit wüsste ich nicht, in wie fern die Interessenverbände nun kämpfen sollte. Im Hintergrund sollte man nämlich auch immer bedenken: je mehr "Hetze" betrieben wird, desto schlechter stehen die Eltern letztendlich da. Die Vertrauenswürdigkeit der Eltern hat in meinen Augen durch Veröffentlichung des Schreibens ohne Anonymisierung schon sehr gelitten. Diese Panikmache, diese pauschalisierende Verurteilung der Jugendämter etc. hilft den Eltern in der Regel gar nicht... im Gegenteil, es wird nur schlimmer. Kurz: Hilfe ja, aber fachliche / anwaltliche Hilfe und keine öffentlichen Hetzen, wie es der Taubenschlag seit Jahren macht. Offene Diskussionen im Forum gerne, die jedoch einzig und alleine dazu dienen sollten, die Meinung der Mitglieder (hier der HCIG) zu erhalten, wie die Mitglieder generell denken. Dieses ist hier geschehen: Manfred hat klar sein Statement als Vorsitzender niedergeschrieben. In diesem schreibt er klar die Stellung der HCIG: ein solches Vorgehen wie durch die Jugendämter initiiert wird auch von uns als HCIG für falsch angesehen.

Aktiv tätig in diesem Fall sollte meiner Meinung nach kein Verein werden, der von den Eltern nicht informiert wurde!
Grüße,
Miriam

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28 Okt 2010 09:06 #21259 von Maike
Maike antwortete auf das Thema: Aw: kein CI für gl Kind = Kindeswohlgefährdung?
Miriam schrieb:

Ohne dass jedoch der Kontakt zu den Eltern besteht, empfände ich als falsch, wenn sich nun ein Verein "einschaltet". Die Eltern haben sich Hilfe gesucht, haben auch Rechtsunterstützung und damit ist die Sache in meinen Augen abgeschlossen.
Manfred als "Oberhaupt" der HCIG hat schon klar gesagt: kommt jemand mit dem Fall zur HCIG, dann helfen wir selbstverständlich. Der Standpunkt ist also klar: es darf nicht sein, dass ein Kind zwangsimplantiert wird! Auch wurde dieser Stand klar von der DCIG formuliert. Somit wüsste ich nicht, in wie fern die Interessenverbände nun kämpfen sollte. Im Hintergrund sollte man nämlich auch immer bedenken: je mehr "Hetze" betrieben wird, desto schlechter stehen die Eltern letztendlich da.


Hallo Miriam,

es geht weder darum, dass der HCIG sich "einschaltet" in konkrete Fälle noch darum, "Hetze", wie Du es nennst, zu machen. Es geht auch nicht darum, den Fall "schlechter" zu machen oder den TS für eventuelle verbale Entgleisungen zu verurteilen oder dergleichen. Es geht noch nicht mal darum, ob es richtig ist, mit oder ohne CI / DGS in eine Regelschule zu gehen.

Es geht um etwas völlig anderes, das auch Du m.E. nicht ganz verstanden hast: Um die Ungeheuerlichkeit des zugrundeliegenden Denkens. Alleine der Aufsatz von Müller und Zaracko zeigt dies schon ganz offensichtlich - dass es legal werden könnte, Eltern wegen "Kindeswohlgefährdung" anzugehen, wenn diese sich gegen ein CI entscheiden.

Um dieses Denken geht es - um nichts anderes. Punkt.

Es darf nicht, niemals angehen, dass uns das zugrunde liegende Menschenbild gleichgültig wäre, dass Eltern nur wegen ihrer Entscheidung gegen ein CI angegriffen werden. Seit diesem Aufsatz gibt es plötzlich Fälle in dieser Richtung. Mir ist gerade auch ganz persönlich ein solcher Fall bekannt geworden - wenn ich es nicht so direkt vor meinen eigenen Augen mitbekommen hätte (also auch keine Dritt-/Viertgeschichte, wie Martina völlig haltlos skandiert), hätte ich es auch nicht geglaubt. Es steckt eine Dimension dahinter, die mich erschreckt.

Genauso hat ganz ganz ganz langsam schon Ende des 19. Jahrhunderts das Denken in der Gesellschaft, was "lebensunwert" ist, begonnen - und zwar in Aufsätzen zu diesem Thema. Wer sich z.B. in der Geschichte der Gehörlosenpädagogik auskennt, der weiß, dass Anfang des 20. Jahrhunderts (in den ersten 20 Jahren, dann vor allem jedoch in den 20er Jahren) ein gewisser Konrad Abend, Taubstummenlehrer, schrieb, dass alle "Bemühungen" in der Gehörlosenpädagogik "umsonst" sei - und dass es daher legitim sein muss, darüber nachzudenken, wie sinnvoll eine weitere Beschulung Gehörloser etc. sei. Dieser Aufsatz wurde die Grundlage zur Rechtfertigung der Aussage im Dritten Reich, dass Gehörllose "bildungsunwert" seien etc. - Daher bin ich so erschrocken über gewisse Passagen im Aufsatz von Müller und Zaracko.)

Es darf nicht angehen, dass wir darüber urteilen, ob jemand, der jüdischen Glaubens oder behindert ist, nicht genauso vollwertig ist wie alle anderen. Parallel dazu darf es nicht angehen, dass jemand, der sich gegen ein CI (und genau das ist das "Verbrechen"????) beim eigenen Kind entscheidet, dermaßen behandelt wird. Da nützt alle "Freundlichkeit" der Briefe nichts.

Es geht - wie gesagt - nicht darum, dass die HCIG sich in konkrete Fälle einmischt. Das darf sie nämlcih nicht, schon gar nicht, ohne darum gebeten worden zu sein.

Es geht jedoch sehr wohl darum, dass wir alle, also auch die HCIG, Standpunkt beziehen und genau diesem Denken gegensetzen und Aufklärung machen, was sich dahinter verbirgt. (Das bedeutet nicht, sich in konkrete Fälle einzumischen, sondern auf konkretes Falschdenken und Unrecht gegenüber einer bestimmten Menschengruppe = ein beginnendes destruktives, ausgrenzendes Menschenbild hinzuweisen.) Wir dürfen nicht zusehen, wie in Deutschland (!!!), einem freiheitlich-demokratischen Land, Menschen, die sich gegen ein CI entscheiden, sich offensichtlich immer mehr dafür rechtfertigen müssen. Wir dürfen nicht zusehen, dass der Kostenpunkt Druck auf diese Menschen legitimiert.

Wenn wir das alles gut heißen, die Briefe "freundlich" nennen etc., dann machen wir dasselbe wie viele andere Menschen in anderen Gesellschaften, die langsam aber sicher Andersdenkende diskriminiert haben: Wir schauen zu, ohne etwas dagegen zu tun.

Damit machen wir uns mitschuldig. Genau das ist es, was nicht sein darf.

Grüßle
Maike

P.S.: Auch damals haben die meisten Menschen nicht verstanden, worum es ging bzw. nicht ging... :( :( :(

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28 Okt 2010 09:44 #21260 von KarinKestner
KarinKestner antwortete auf das Thema: Aw: kein CI für gl Kind = Kindeswohlgefährdung?
Vielen Dank - Maike - so ist es.
Es ist nicht der Einzelfall, es ist das Denken und Nichthandeln derer, die darüber Bescheid wissen.
Karin

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28 Okt 2010 10:14 #21261 von Miriam
Miriam antwortete auf das Thema: Aw: kein CI für gl Kind = Kindeswohlgefährdung?
Hallo Maike,

sorry, aber ich glaube, dass ich das sehr wohl verstanden hast... aber du noch nicht verstanden hast, dass dieses bereits klar durch die HCIG vermittelt wurde.

Es steht ausser Frage, dass das Vorgehen des Jugendamtes absolut falsch ist. Ein Zwang zum CI darf es nicht geben. Diese Feststellung wurde schon länger von der HCIG, wie auch von der DCIG publiziert.
Auch das Denken ist ganz klar: Mitarbeiter des Jugendamtes ohne ärztliches Wissen über ein CI und ohne Kenntnisse der DGS als vollwertige Sprache kann und darf sich solche Rechte nicht erlauben, urteilen zu können, ob das Kindswohl gefährdet ist, wenn die Eltern sich gegen eine Implantation entscheiden. Auch das hat die HCIG und die DCIG schon mehrfach betont.

Dass der Brief an sich eine Unverschämtheit ist... mag unterschiedlich aufgefasst werden. In meinen Augen gibt es da nichts zu diskutieren. Formal gesehen ist der Brief gut formuliert. Der Inhalt jedoch -- und das streitet hier überhaupt keiner ab -- ist mehr als brisant. Keiner hier hat behauptet, dass die Denkweise des Jugendamtmitarbeiters, der diesen Brief formuliert hat, korrekt ist. Im Gegenteil... alle sind der Meinung, dass dieser Kompetenzen überschreitet, weil er sich mit der Materie CI / DGS zu wenig auskennt. Jedem hier ist klar, dass das Wohl eines Kind, welches die DGS als Muttersprache lernt und damit mit den Eltern kommunizieren kann, nicht gefährdet ist.

Du schreibst:

Es geht jedoch sehr wohl darum, dass wir alle, also auch die HCIG, Standpunkt beziehen und genau diesem Denken gegensetzen und Aufklärung machen, was sich dahinter verbirgt. (Das bedeutet nicht, sich in konkrete Fälle einzumischen, sondern auf konkretes Falschdenken und Unrecht gegenüber einer bestimmten Menschengruppe = ein beginnendes destruktives, ausgrenzendes Menschenbild hinzuweisen.) Wir dürfen nicht zusehen, wie in Deutschland (!!!), einem freiheitlich-demokratischen Land, Menschen, die sich gegen ein CI entscheiden, sich offensichtlich immer mehr dafür rechtfertigen müssen. Wir dürfen nicht zusehen, dass der Kostenpunkt Druck auf diese Menschen legitimiert.


Aber genau das tut doch die HCIG, als auch die DCIG. Mehr als Standpunkte klar zu machen und diese als Schreiben aufsetzen kann ein Verein nicht machen. Aufklärung wird doch bei "uns" (damit meine ich die DCIG und auch die HCIG) sehr groß geschrieben. Nur... was erwartest du konkret? Du erwartest, dass die HCIG /DCIG sich auf DIESEN Fall beziehen und eine Stellungnahme formulieren. Aber genau das wäre meiner Meinung nach ein Einmischen in diesen Fall. Davon haben die Eltern des betroffenen Kindes nichts, im Gegenteil kann dieses sogar negativ gegenüber den Eltern ausgelegt werden.
Daher mal die ganz konkrete Frage: was erwartest du konkret? Was soll deiner Meinung nach die HCIG / DCIG tun?

Grüße,
Miriam

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28 Okt 2010 17:27 - 28 Okt 2010 17:30 #21262 von Maike
Maike antwortete auf das Thema: Aw: kein CI für gl Kind = Kindeswohlgefährdung?
Mal ganz ehrlich, Miriam,

ich verstehe nicht, worauf Du hinaus willst.

Grüßle
Maike

P.S.: das mit der "Einmischung" sehe ich sehr klar völlig anders als Du. Es hat NICHTS mit Einmischung zu tun, wenn ich sage: Es ist gefährlich, überhaupt so ein Handeln nicht infrage zu stellen. Ich verstehe absolut nicht, wieso Du bei diesem Brief so gelassen sein kannst. Entschuldigung, aber ich glaube wirklich, dass Du in der Tat die Dimension der Ungeheuerlichkeit nicht verstanden hast...
Letzte Änderung: 28 Okt 2010 17:30 von Maike.

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28 Okt 2010 18:49 - 28 Okt 2010 18:51 #21263 von andrea
andrea antwortete auf das Thema: Aw: kein CI für gl Kind = Kindeswohlgefährdung?
Huhu Maike und Miriam,

ich verstehe jetzt nicht, in welchem Punkt ihr unterschiedlicher Meinung seid.

Ich sehe hier durchaus, dass mehr oder weniger, alle der Meinung sind, dass das Sozialamt und das Jugendamt hier eindeutig gegen Recht und Gesetz und moralisch äußerst fragwürdig gehandelt haben. Die Montivation dieses Handels ist Geld und sonst nichts.

Ich glaube davon müssen wir dann die Debatte trennen, wie GL als das Menschen wahrgenommen werden. Müller und Zaracho haben ihre Antwort gegeben und dem Sozialamt mehr oder weniger zufällig die Munition geliefert, um die peinliche Tatsache, kein Geld ausgeben zu können oder zu wollen, als gutes Werk verkaufen zu können. Ich habe hier traurigerweise auch im Forum Tendenzen entdeckt, die meinen, dass ein CI der einzige richtige Weg ist, und ergo alle, die ein CI ablehnen falsch handeln und Kinder die kein CI haben bedauert werden. Hier fehlt m.E. der Respekt vor anderen Wegen. Der Weg ohne CI kann m.E. genauso richtig sein. Weder CI noch Gebärdenkompetenz garantieren in meinen Augen,d ass die Kinder zu glücklichen Erwachsenen aufwachsen.

Gruß
Andrea
Letzte Änderung: 28 Okt 2010 18:51 von andrea.

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28 Okt 2010 19:34 - 28 Okt 2010 19:40 #21264 von Constanze
Constanze antwortete auf das Thema: Aw: kein CI für gl Kind = Kindeswohlgefährdung?
andrea schrieb:

Ich habe hier traurigerweise auch im Forum Tendenzen entdeckt, die meinen, dass ein CI der einzige richtige Weg ist, und ergo alle, die ein CI ablehnen falsch handeln und Kinder die kein CI haben bedauert werden. Hier fehlt m.E. der Respekt vor anderen Wegen. Der Weg ohne CI kann m.E. genauso richtig sein. Weder CI noch Gebärdenkompetenz garantieren in meinen Augen,d ass die Kinder zu glücklichen Erwachsenen aufwachsen.

stimmt!

(Sorry, kann hier nur flüchtig mitlesen...daher meine kargen Kommentare ;))
Letzte Änderung: 28 Okt 2010 19:40 von Constanze.

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28 Okt 2010 21:58 #21266 von SilkeA
SilkeA antwortete auf das Thema: Aw: kein CI für gl Kind = Kindeswohlgefährdung?
Liebe Leute,
ich habe eben den Artikel von Müller und Zaracko gelesen und bin schockiert.
web.me.com/barbaramekhneche/Website/Startseite_files/nhk_2010-29-4_12865-1.pdf
Meiner Ansicht nach sollten wir die Diskussion dorthin verlagern. Die vertretenen Standpunkte sind aus meiner Sicht unakzeptabel. Da es sich um eine wissenschaftliche Veröffentlichung handelt und nicht um persönliche Einzelfälle, ist auch eine Stellungnahme der Vereine hierzu legitim und etwas anderes als sich in persönliche Fälle ohne Auftrag einzumischen.
Meiner Ansicht nach sollten die HCIG und andere Verbände hier aktiv werden. Die Korrespondenzadresse ist ja angegeben.
Silke

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28 Okt 2010 23:22 #21269 von andrea
andrea antwortete auf das Thema: Aw: kein CI für gl Kind = Kindeswohlgefährdung?
Liebe Silke und alle,

ich denke zu diesem Artikel kann die HCIG durchaus eine Stellungsnahme abgeben! Wenn ein Schriftstück eines Sozialamts auf dieses Papier Bezug nehmen sollte, dann können auch diese beiden Fälle sozusagen als extreme Blüten dieses Artikels erwähnt werden.

Diese beiden Autoren haben entweder verdampt schlampig recherchiert oder haben selbst ein total defizitäres Menschenbild. In dem Artikel gibt es keinen Hinweis auf gesundheitliche Risiken und auch keinen Hinweis darauf, dass nicht jeder mit einem CI gut hört und spricht. Und die Sache mit der Partnerwahl ist einfach nur lächerlich.

Gruß
Andrea

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29 Okt 2010 09:12 #21270 von Rosemarie
Rosemarie antwortete auf das Thema: Aw: kein CI für gl Kind = Kindeswohlgefährdung?
Hi ,
ich finde es sehr gut, was Silke und Andrea in ihren letzten Postings hier schreiben.

Stellt euch doch mal vor, ihr habt keinen Führerschein und kein Auto, aber ein Transportproblem. Würdet ihr euch damit an einen Automobilclub wenden? Sicherlich nicht, sondern euch nach Bus und Bahn erkundigen. So geht es doch auch den Familien, wieso sollten sie sich an einen CI- Verband wenden, wo sie doch gar kein CI für die Kinder haben wollen? Sorry für diesen Vergleich, aber momentan fällt mir nichts besseres als Vergleich ein. Ich verstehe die Eltern schon, die einfach nicht einen CI-Verband um Hilfe bitten.

Ja und auch ich habe das Gefühl, das so mancher hier denkt, die Kinder bräuchten ein CI, da stimme ich auch wieder Andrea und Constanze zu.

Und zu guter Letzt, ich weiß aus eigener Erfahrung, wie es Eltern geht, die höflich gebeten werden, auf dem Jugendamt zu erscheinen, wegen Kindeswohlgefährdung. Habe es ja schon geschrieben, wie es mir da ergangen ist. Welche Ängste kommen, was draus entstehen kann. Miriam hat es ja auch hier gepostet, wie schlimm es für sie war. Das ist einfach ein Traumata, wo wirklich was zurück bleibt, egal wie es ausgeht.

Gruß, Rosemarie.

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29 Okt 2010 11:48 - 29 Okt 2010 11:51 #21271 von Late
Late antwortete auf das Thema: Aw: kein CI für gl Kind = Kindeswohlgefährdung?
andrea schrieb:

Diese beiden Autoren haben entweder verdampt schlampig recherchiert oder haben selbst ein total defizitäres Menschenbild. In dem Artikel gibt es keinen Hinweis auf gesundheitliche Risiken und auch keinen Hinweis darauf, dass nicht jeder mit einem CI gut hört und spricht. Und die Sache mit der Partnerwahl ist einfach nur lächerlich.


Pragmatisch(!) betrachtet hat der Artikel durchaus auch nachvollziehbare Komponenten.
Wir wissen doch alle das das Nichthören auch seine schwierigen Seiten hat. Das macht den Menschen nicht schlechter, iwo, das Leben aber auch nicht einfacher.
Und das trifft durchaus auch auf die Partnerwahl zu. Auch wenn das u.U. kein entscheidendes Kriterium ist, ist es doch 1 Fakt (von vielen).
Dito gilt noch viel mehr für die Berufswahl und eben auch alle Dinge des sozialen gesellschaftlichen Miteinanders.
Das Anderssein ist immer eine Hürde! Und da helfen auch Dolmetscher nicht wirklich.
Das macht, wie gesagt den Menschen nicht weniger menschlich und das Menschsein nicht weniger wertvoll. Und auch ohne zu hören kann man schliesslich viel erreichen.
Trotzdem ist es aber eben ein Faktum was man nicht wegdiskutieren kann.
Wäre ein CI wie eine Brille auf und absetzbar würde man auch nicht weiter drüber diskutieren. Niemand von uns würde es schliesslich gutheissen wenn Eltern ihrem Kind eine Brille verweigern, oder auch ein Hörgerät.
Niemand würde es gutheissen wenn Eltern ihrem Kind nach einem (komplizierten) Armbruch die OP verweigern, auch wenn diese nicht Lebensnotwendig ist.
Und letztendlich liegt es in Zukunft auch daran wie sehr die CI OP simplifiziert wird. Schon heute wird so getan als wenn die OP so gut wie keine Risiken hätte, a la "wie eine normale Ohr-OP". Kein nicht Involvierter wird dies bezweifeln. Ergo ist der Rückschluss nur logisch diese "risikofreie" OP zu befürworten wenn sie ein behinderungsfreieres Leben ermöglicht (siehe Armbruch).
Solange diese Tendenz weiter geht, also die vereinfachung der OP, das vermindern des Risikos und vor allem auch die Darstellung nach aussen das dies so wäre (Von Seiten der Ärzte z.B.), solange kann man nicht erwarten das sich hier etwas ändert.
Da es aber auch wirklich ein Fakt ist das das Risiko vermindert wird, in Zukunft immer weiter, ist die Tendenz absehbar.
Der Aufschrei der jetzt noch stattfindet wird verhallen dereinst. So wie auch jetzt schon die Fronten längst nicht mehr so hart sind wie noch vor 10 oder 15 Jahren. Einfach weil die Realität der Gegenwart uns einholt.
Letzte Änderung: 29 Okt 2010 11:51 von Late.

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29 Okt 2010 17:55 #21272 von Maike
Maike antwortete auf das Thema: Aw: kein CI für gl Kind = Kindeswohlgefährdung?
Late, bitte nochmals: es geht um das Menschenbild an und für sich, nicht um die Behinderung und deren Vor- und Nachteile an und für sich!

Natürlich habe ich durch meine Gehörlosigkeit Nachteile in gewissen Situationen etc. (aber auch Vorteile woanders!), das ist nicht wegzudiskutieren. Punkt. ihc stehe ohne Punkt und Komma zu meiner Gehörlosigkeit, ABER ich stehe definitiv nicht dazu, wenn andere mich deshalb diffamieren, zu einem "minderwertigen" oder gar defizitären Wesen degradieren oder mir künstlich Barrieren in den Weg stellen oder mir vorschreiben wollen, mit welchen Hilfsmitteln ich ein lebenswerteres Leben bekommen könnte.

Ist denn DAS so furchtbar schwer zu kapieren?

Late - bitte: Dein Beitrag ist kontraproduktiv. Er verharmlost solche schlimmen Aufsätze wie der von Müller und Zaracko. Bitte verzeih mir, aber genauso wenig ernst haben damals die allermeisten Leute das Buch von Hitler "Mein Kampf" und auch den Aufsatz von Konrad Abend etc. etc. genommen. Veränderungen in der gesellschaftlichen Haltung gegenüber bestimmten Menschengruppen nehmen hier den Anfang, wenn sie erst mal geistig "vorgeebnet" werden. Und warum lernen wir nicht endlich mal aus der Geschichte????!!!!

Damals hat der REGEDE (der Vorgänger des Deutschen Gehörlosenbundes = DGB) auch nicht (!) protestiert, als die jüdischen Vorstands(!)mitglieder plötzlich abtreten mussten, ausgeschlossen wurden und schließlich getötet worden sind. Viel zu viele haben gedacht, dass der Spuk irgendwie vorübergehen würde, viel zu viele haben gedacht, die Nazis haben irgendwie schon Recht, obwohl sie sicherlich auch nicht alles gutheißen konnten - aber sie haben definitiv nicht protestiert. Der DGB hat das auch erst 2008 (!!!) erkannt, leider viele Jahre zu spät und sich erst dann offiziell dafür entschuldigt. Besser wäre, wenn die Leute damals die Courage gehabt hätten und noch in den 20er Jahren (bzw. schon ab 1880 - da begannen die geistigen Vorbereitungen für die Nazizeit!!!) kräftig dagegen protestiert hätten.

Deshalb ist es jetzt unerlässlich, dass wir was tun - auch die HCIG!

Grüßle
Maike

P.S.: Danke an Andrea und Silke! Wir brauchen Menschen, die kapieren, was wirklich unter der Decke steckt...

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29 Okt 2010 19:56 #21274 von andrea
andrea antwortete auf das Thema: Aw: kein CI für gl Kind = Kindeswohlgefährdung?
Hallo Late und alle,

als Schlusssatz empfehlen Müller und Zaracko Gebärden und CI. Eine Sichtweise, der man zustimmen könnte, wenn diese Schlussfolgerung das Ergebnis sorgfältiger Abwägungen zwischen allen Risiken und Chancen gewesen wäre. Aber genau das tun Müller und Zaracko nicht. Sie tun so, als ob die OP völlig riskolos wären und der Lautspracherwerb garantiert ist. Es hat indirekt durch das CI-verursachte Todesfälle und aus CI-OPs resultierende schwere Behinderungen oder Erkrankungen gegeben. Auch jetzt erkranken noch immer überproportional mehr CI-Implantierte als Menschen ohne CI an Meningitis, trotz Impfung! Die Risiken sind für das Individuum relativ unwahrscheinlich aber eben nicht ausgeschlossen. Selbt wenn in medizinische Hinsicht alles paletti ist, ist der Erfolg (wenn man Lautspracherwerb mit Erfolg gleich setzt) nicht garantiert. In jeder Sh-Schule gibt es auch Kinder, die trotz CI keine oder nur wenig Lautsprache erlernt haben. Diese Kinder sind die wirklich armen Schweine, weil ihnen oft weder die Lautsprache noch die DGS nahegebracht wurde. Diese Kinder sind dann sechs Jahren alt, haben keine intakte Sprache und sind aufgrund des mangelnden geistigen Inputs auch intellektuell zurück.

Ich persönlich würde mein Kind trotz der Risiken implantieren lassen, da ich die Chancen auf einen einfachen Lautspracherwerb einfach nutzen wollen würde. Man muss aber trotzdem akzeptieren, dass bei anderen die Chancen-Risiko-Analyse eben anders ausfällt.

Alle anderen Argumente, die Müller und Zaracko anbringen sind trivial. Probleme im Beruf hat man als CI-Träger auch, es sind nur andere Probleme. Freunde und Partnerschaft findet man auch als GL. Es ist doch so, dass man gerade durch die Behinderung viele Leute kennenlernt, die man sonst nicht kennen gelernt hätte.

Liebe Maike, ich denke, dass Du auf Anlehnungen an die Nazizeit verzichten solltest. Es war eine andere Zeit und die Greuel der Nazizeit waren so enorm, dass jegliche Vergleiche mit der heutigen Zeit in meinen Augen nicht angebracht sind. Es gibt nur Missverständnisse. Ich verstehe, was Du sagen willst und ich bin auch traurig über die Tendenz. Gerade Mattea ist ein Paradebeispiel für diese Denke. Aber Gott sei Dank gibt es ja noch einige, die das anders sehen.

Gruß
Andrea

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29 Okt 2010 21:59 #21275 von Mattea
Mattea antwortete auf das Thema: Aw: kein CI für gl Kind = Kindeswohlgefährdung?

andrea

Gerade Mattea ist ein Paradebeispiel für diese Denke.


Erklär mir doch mal bitte wie diese Denke aussieht? Bin mächtig gespannt was mir angedichtet wird.

Mattea

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29 Okt 2010 22:10 #21276 von Maike
Maike antwortete auf das Thema: Aw: kein CI für gl Kind = Kindeswohlgefährdung?
Liebe Andrea,

danke für Dein Posting und die direkte Diskussion über den Artikel! Das ist es, was wirklich nötig ist. Ich hoffe, die Diskussion wird auf dieser Schiene fortgesetzt.

andrea schrieb:

Liebe Maike, ich denke, dass Du auf Anlehnungen an die Nazizeit verzichten solltest. Es war eine andere Zeit und die Greuel der Nazizeit waren so enorm, dass jegliche Vergleiche mit der heutigen Zeit in meinen Augen nicht angebracht sind. Es gibt nur Missverständnisse. Ich verstehe, was Du sagen willst und ich bin auch traurig über die Tendenz.


Ich glaube trotzdem, dass es sehr wichtig ist, darauf hinzuweisen. In der Geschichte sieht man es - nicht nur in der Nazizeit: Fast jede Epoche (außer bei gewissen Putschisten - doch das zu beurteilen sollte eher Geschichtswissenschaftlern überlassen werden) wurde geistig geebnet - immer durch sogenannte "Vordenker". Diese "Vordenker" kann man besonders gut beobachten bei den Griechen (Philosophen, Diskussionskultur - die griechischen Könige wurden abgesetzt - stattdessen die Demokratie eingesetzt), aber auch z.B. in den Jahrzehnten vor der Französischen Revolution (= Rousseau!), und - eben sehr gut auch ab etwa 1880, als die ersten Artikel über eine gewisse Bedeutung von Euthanasie (die ist nicht erst seit 1933 plötzlich da, sondern wurde ab Ende des 19. Jahrhunderts vorbereitet...), die dann den geistigen "Weg" für die Rechtsradikalen ebneten... - usw...

Da ich mich eben auch mit der Geschichte der Gehörlosenpädagogik und deren jeweiligen "Begründungen" intensiv beschäftigte und beschäftige (= z.B. wurden Gehörlose als nicht denkfähig eingestuft, weil bis ins Mittelalter die aristotelische These galt etc. etc.) - und somit weiß ich eben auch, was z.B. Konrad Abend in den 20er Jahren schrieb. Die Aufsätze von Konrad Abend, erschienen in den Heften des damaligen Berufsverbandes der Taubstummenlehrer, bildeten die theoretischen Grundlagen bzw. "Begründbarkeiten" des "Bildungsunwert-Seins" der Gehörlosen im Dritten Reich. Auch die damalige "Taubstummenanstalt" hier in Nürnberg wurde geschlossen, weil Gehörlose als bildungsunwert galten, es wurden Gehörlose zwangssterilisiert... - die Legalisierung dafür bildeten eben vor allem die Aufsätze von diesem gewissen Herrn Abend...

Und so befürchte ich, dass eben dieser Artikel von Müller und Zaracko eine mögliche Entwicklung (= dass man sich an das Jugendamt wegen Kindeswohlgefährdung wenden darf/soll, wenn ein Kind kein CI bekommt) begünstigt bzw. legalisiert...

DAS ist es, was ich meinte. (Du hast es ja auch verstanden.) Ich spreche die Gefährlichkeit solcher "vorbereitenden Denke" an. - Und da wir an den öffentlich gewordenen beiden Fällen (und ich weiß ja leider von noch mehr Fällen) - alle in diesem Jahr (ist das ein "Zufall"???) sehen, worauf sich gewisse Fälle begründen, habe ich einfach Sorge, dass sich diese Denke weiter ausbreitet.

Mattea wird es, so, wie es scheint, DAS nicht begreifen können. Aber solche Leute gibt und gab es auch in jeder zeitlichen Epoche: Menschen, die nicht wirklich verstehen können oder wollen, worum es geht.

Trotzdem ist es wichtig, diese Zusammenhänge gemeinsam in einer konstruktiven Diskussion immer besser zu verstehen - und sich ggf auch korrigieren zu lassen. Ich sehe z.B. auch eine sehr gute "innere" Entwicklung bei den Leuten, die fähig sind, hier mitzudenken. Wir können ja auch nicht sagen, dass wir jemals "fertig" seien mit dem Durchschauen von gewissen Zusammenhängen - das sind sogar die Geschcihtswissenschaftler nie.

Die Wahrheit besteht eben immer aus Stückchen... - jedes Stückchen mehr ist jedoch hilfreich, um eine Sache immer ein bisschen mehr verstehen zu können...

Grüßle
Maike

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30 Okt 2010 00:00 - 30 Okt 2010 00:03 #21277 von CharlyBrown
CharlyBrown antwortete auf das Thema: Aw: kein CI für gl Kind = Kindeswohlgefährdung?
Meine grundsätzliche Meinung:
Eltern müssen das Recht haben, ein CI für ihr Kind
abzulehnen.
Soweit ich mitgelesen und verstanden habe, denkt die
Mehrheit hier genau so.
(Auf der anderen Seite haben gehörlose Eltern das
Recht, ihrem tauben Kind ein CI implantieren lassen!)
Maike hat gute, nachdenkenswerte Beiträge zum Thema geschrieben.
Sie geht an die Wurzel des Übel, das falsche Denken über
andere Menschen.
Bis zurück in die Ursachen der Nazizeit ist ein Thema für sich.
In dem konkreten Fall in Rastatt, liegt das Problem nach meiner
Meinung in Unwissen der Sachbearbeiter bei Sozial- und Jugendamt
UND im Druck von oben "Kosten so gering wie möglich halten"
und jeder Beamte, der hohe Kosten bewilligt, kann seine
weitere Karriere vergessen!
Letzte Änderung: 30 Okt 2010 00:03 von CharlyBrown.

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