Altersbedingter Hörverlust und Gehirnstruktur: Schwächere Verbindungen zwischen Hirnregionen

Reduced structural connectivity in age-related hearing loss aligns with the sensory deprivation theory

Die Untersuchung basiert auf Daten von 2.402 Personen aus der bevölkerungsbasierten Rotterdam Study. Mithilfe von MRT-Daten und Hörmessungen wurde analysiert, wie altersbedingter Hörverlust mit der strukturellen Vernetzung des Gehirns zusammenhängt. Bei stärkerem Hörverlust fanden die Forschenden vor allem schwächere strukturelle Verbindungen zwischen frontalen und subkortikalen Hirnregionen. Die Veränderungen waren nicht auf eine Gehirnhälfte beschränkt. Nach Berücksichtigung kardiovaskulärer Risikofaktoren fielen einige Zusammenhänge schwächer aus.

Die Ergebnisse passen zu der Annahme, dass Hörverlust mit Veränderungen der Gehirnstruktur zusammenhängt. Sie zeigen zugleich, dass Herz-Kreislauf-Faktoren bei der Interpretation eine wichtige Rolle spielen können.

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Originalbeitrag in englischer Sprache