Weltweit leiden rund 1,5 Milliarden Menschen unter Schwerhörigkeit. In den meisten Fällen verursachen Virusinfektionen den Hörverlust, der unterschiedlich stark ausfallen kann. Fast ein Drittel der Gehörschädigungen bei Kindern gehen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf das Konto von Masern-, Mumps- oder Rötelnviren. Die Krankheitsprozesse, die eine virusbedingte Schwerhörigkeit auslösen, sind meist noch nicht gut verstanden. Das erschwert die Entwicklung zielgerichteter Therapien.