Detox für die Ohren: Hören & Achtsamkeit

Warum Ruhe auch mal wichtig ist: Hören in Verbindung mit Achtsamkeit bedeutet, Geräusche und Sprache nicht beiläufig wahrzunehmen, sondern ihnen bewusst Raum zu geben. Dazu gehört, Worte aufmerksam aufzunehmen, Zwischensignale zu bemerken und auch der Stille Beachtung zu schenken.

Gleichzeitig zeigt sich, wie sehr das Gehör heute unter ständiger Reizüberflutung leidet. Dauerhafter Lärm, laute Musik oder digitale Medien erschweren das konzentrierte Zuhören und lassen kaum Pausen zu. Die größte Belastung für lärmbedingte Hörminderung entsteht immer noch im beruflichen Umfeld, doch auch Freizeit, Wohnen und soziale Aktivitäten ziehen nach. Studien schätzen, dass rund 15 Prozent der Jugendlichen so intensiven Freizeitgeräuschen ausgesetzt sind, etwa bei Konzerten, Sportveranstaltungen oder durch persönliche Audiogeräte, dass dies zu einem massiven Anstieg von Hörschäden führt. Gute Gründe also, um sich mal ganz der Stille hinzugeben.

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