Aus dem Abstract:
"Wir präsentieren zwei Säuglinge mit bilateralem, tiefgreifendem Hörverlust nach neonataler bakterieller Meningitis, die sich einer frühen bilateralen Cochlea-Implantation unterzogen haben. Die radiologischen Befunde waren begrenzt oder subtil, aber intraoperative Befunde bestätigten eine Cochlea-Obstruktion/-verknöcherung, die ein angepasstes chirurgisches Management erforderte. Bei beiden Kindern wurde ein vollständiges Elektrodeneinfügen erreicht. Postoperative Ergebnisse zeigten in beiden Fällen einen auditiven Nutzen, obwohl die weitere Entwicklung stark von den assoziierten neurologischen Komorbiditäten beeinflusst wurde. Diese Fälle unterstreichen die Bedeutung einer frühen Hörbeurteilung, einer wiederholten audiologischen Nachbeobachtung, einer zeitnahen Bildgebung und einer rechtzeitigen Cochlea-Implantation bei postmeningitischem Hörverlust."
Originalbeitrag in englischer Sprache