Mit einem Eingriff am Hirnstamm hat ein interdisziplinäres Team des Universitätsklinikums Düsseldorf einem dreijährigen Mädchen die Chance eröffnet, ihre weitere Entwicklung auch auf das Hören und ein besseres Sprachverstehen zu stützen. Das Kind leidet an einer beidseitigen Taubheit. „Wir erhoffen uns von dem Eingriff vor allem eine Verbesserung des Sprachverstehens“, sagt Prof. Dr. Thomas Klenzner, stellvertretender Direktor der Hals-Nasen-Ohren-Klinik und Leiter des Hörzentrums am Universitätsklinikum Düsseldorf. „Langfristig erwarten wir eine deutlich bessere Wahrnehmung akustischer Umgebungsreize, die Chance auf ein deutlich verbessertes Lippenlesen und – in günstigen Fällen – auch ein einfaches Wort- und Satzverstehen“, so der Gehörspezialist.