Fast jeder dritte Erwachsene berichtet über Hörstörungen

Fast ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland berichtet über Schwierigkeiten beim Hören. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Mit zunehmendem Alter steigt die Prävalenz an.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Arbeitsgruppe des Robert-Koch-Instituts (RKI) anhand von Daten der Studie „Gesundheit in Deutschland aktuell“ (GEDA). Die Untersuchung ist im Journal of Health Monitoring erschienen.

Ein vermindertes Hörvermögen kann das körperliche, emotionale und soziale Wohlbefinden erheblich einschränken und zu sozialer Isolation führen. Menschen mit Hörverlust sind laut der Arbeitsgruppe häufiger einsam, wenn sie keine Hörgeräte verwenden. Ältere Personen mit schwerwiegenden Hörbeeinträchtigungen haben zudem häufiger Einschränkungen bei Aktivitäten des täglichen Lebens.

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