Die UHH ist wissenschaftliche Heimat von mehr als 6.200 Forschenden. Alle zwei Wochen geben wir in der Reihe „Forschen und Verstehen“ im Hamburger Abendblatt Einblick in ihre Arbeit. Warum das Gebärdensprachendolmetschen so wichtig ist, erklärt Prof. Dr. Liona Paulus in der aktuellen Ausgabe.
Wer nicht selbst taub ist, taube Angehörige hat oder in einem Beruf arbeitet, in dem er oder sie mit tauben Menschen zu tun hat, weiß oft wenig über das Leben und die Kommunikation tauber Menschen. Taub – sagt man das überhaupt? Ja, beide Begriffe, taub und gehörlos, sind richtig. Wichtig ist, dass man den Begriff „taubstumm“ auf keinen Fall verwendet. Dieser ist diskriminierend, weil es bedeuten würde, dass die Person gar keine Sprache hat. Das stimmt aber ja nicht.