Gehörlosenseelsorge: Kerstin Groß überträgt Worte in Gesten

Neben Gruppenerlebnissen und „Übertragen" von Gottesdiensten ist individuelle Zuwendung gefragt.

“Reden, zuhören, ins Gespräch kommen – übliche Vokabeln, Kerstin Groß, nutzt sie sehr bedacht. Die 50-Jährige ist seit zweieinhalb Jahren Gebärdenseelsorgerin, ihren Sitz hat sie bei der Frankfurter Stiftung für Gehörlose und Schwerhörige an der Rothschildallee. Daumen und Zeigefinger beider Hände führt die Pfarrerin zusammen, rotiert sie leicht umeinander – „Dolmetschen“ bedeutet das. „Gut gefällt mir das Zeichen für Liebe“ – beide Hände werden in Richtung Herz auf die Brust gelegt. Über die Kreuzesmale an den Händen wird Jesus symbolisiert, gen Himmel geht die Bewegung, wenn Gott Thema ist.”

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