Unsere Sinne sind unsere ständigen Begleiter im Alltag. Für die meisten Menschen ist das Hören eine Selbstverständlichkeit, egal, ob man sich in einem Gespräch befindet oder Musik hört. Aber was ist, wenn alles um einen herum still ist? Was, wenn der Lieblingssong oder die Stimme des Lieblingsmenschen nie wieder gehört werden kann?
Ein Cochlea-Implantat ermöglicht bei noch gesundem Hörnerv das Hören neu zu erlernen. So wird Menschen mit einer Höreinschränkung viel Lebensqualität geschenkt. Hierbei muss man bedenken, dass diese Implantate bereits bei Kindern im Alter von fünf Monaten eingesetzt werden können. Die Implantate halten gegenwärtig jedoch lediglich etwa 20 Jahre, so dass irgendwann das Problem der Reimplantation bevorsteht. Das bedeutet für die Patient*innen sowohl körperlichen als auch psychischen Stress. Das Risiko der Operation, die Gefahr, dass das Implantat nicht angenommen wird, oder dass beim Explantieren Schäden verursacht werden, sind dabei nur einige der möglichen Komplikationen.