Hörminderung als Ausgangspunkt eines interaktiven Systems: Wie im Symposium auf dem 97. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie gezeigt wurde, stehen Hörminderung, Kognition und Tinnitus in einer engen Wechselwirkung.
Zentrale Einordnung: Keiner der drei Faktoren wirkt isoliert – vielmehr entsteht ein dynamisches System, in dem:
- Hörverlust den Tinnitus begünstigt,
- Tinnitus kognitive Ressourcen bindet,
- kognitive Prozesse die Wahrnehmung beeinflussen.