Eine Hörprothese, die operativ ins Innenohr eingesetzt wird und den Hörnerv mit schwachen elektrischen Impulsen anregt. Jedoch hat das seine Grenzen: Stimmen im Stimmengewirr und Musik bleiben oft weiterhin schwer zu verstehen. Doch das wollen Forscher verbessern, und zwar mit Licht, statt wie bisher mit Strom. Die Grundlage dafür, die Optogenetik, wurde in diesem Jahr mit dem Medizin-Nobelpreis ausgezeichnet. Einsatzbereit ist das optische Cochlea-Implantat aber noch nicht: Die erste Patientenstudie ist derzeit für 2027 geplant.