Dass Hörverlust das Demenzrisiko erhöht, hat sich mittlerweile auch jenseits der Fachkreise herumgesprochen. Der Lancet Commission Report 2024 hat das Thema auf eine neue Evidenzstufe gehoben und Hörverlust als den größten einzeln beeinflussbaren Risikofaktor für Demenz im mittleren Lebensalter identifiziert. Doch die eigentliche wissenschaftliche Arbeit beginnt da, wo die großen Schlagzeilen enden: Wie genau hängt schlechtes Hören mit dem Abbau des Gehirns zusammen? Eine neue Studie britischer Forscher stellt die entscheidende Frage.