Hybrides Hören: Es kommt auf die Länge an

Kurze Elektrode bei Elektrisch-Akustischer Stimulation und beim Cochlea–Implantat

Birgit Laux-Flajs hat lange mit Elektrisch-Akustischer Stimulation, kurz: EAS, gehört, bevor sie auf eine klassische Cochlea-Implantat-Einstellung umstieg. Wie sie den Klang mit der kürzeren EAS-Elektrode empfindet. „Mein Mann hat gesagt: Deine Implantate sind echt gut! Weil mit denen hast du gleichzeitig eine Lachtherapie“, schmunzelt Birgit Laux-Flajs. Dabei klang für sie alles eher schrill als heiter: Sie ließ ihre Audioprozessoren völlig neu programmieren. Ein notwendiger Schritt, um wieder gut zu verstehen. Den neuen Klang aber empfand sie anfangs befremdlich-komisch: „schrill und unangenehm, wie Mickey Maus.“ Stimmen verloren ihre Vertrautheit, Geräusche ihre Fülle. Die Welt klang fremd und ungewohnt.

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