Einfach dazugehören – und das möglichst unauffällig. Das war lange das Ziel von Katrin Aimee. Die Angst, zu viel zu fordern, war dabei immer präsent. Als behinderte, gehörlose Frau weiß sie aus eigener Erfahrung, wie strukturelle Ungerechtigkeiten ineinandergreifen. Und sie weiß: Feminismus muss deswegen intersektional sein. Wie sie sich von der Angst zu fordern lösen konnte, wieso Wut dabei eine wichtige Rolle spielt und einem Gefühl von Dazwischensein beschreibt sie in ihrem ersten Buch.