KI erkennt Antworten im Sprachtest

Digitalministerium fördert Hördiagnostik-Projekt von Acousticon und Goethe-Universität mit fast 500.000 Euro

Die Zahl der Menschen mit relevanter Schwerhörigkeit in Deutschland wird auf fünf bis elf Millionen geschätzt. Hörtests sind daher ein zentraler Bestandteil der Gesundheitsvorsorge – allerdings sind insbesondere aussagekräftige Sprachtests personalintensiv. Ein neues KI-Projekt soll hier künftig Entlastung schaffen. Die Acousticon Hörsysteme GmbH aus Reinheim entwickelt gemeinsam mit der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt eine KI-gestützte Lösung zur automatisierten Hördiagnostik. Das Hessische Ministerium für Digitalisierung und Innovation fördert das dreijährige Projekt mit dem Titel „Entwicklung und Evaluation einer digitalen automatisierten Hördiagnostik mit interaktiver KI-basierter Antworterkennung“ seit Januar mit fast 500.000 Euro aus dem Programm Distr@l.

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