"Ich hör’s ja – aber ich versteh’s nicht"
Dieser Satz fällt in nahezu jeder Hörakustikberatung. Und er ist kein Widerspruch, sondern physiologisch erklärbar. Ein normales Tonaudiogramm schließt erhebliche Verständnisprobleme in Lärm nicht aus – denn der Standard-Hörtest misst hauptsächlich die leisesten Töne, die jemand wahrnehmen kann, typischerweise bis 8 kHz. Echte Alltagskommunikation verlangt weit mehr: Stimmen trennen, Lücken im Signal schließen, dem Gesprächspartner in Echtzeit folgen.