Menschen mit Behinderung sind kein Einsparpotenzial

Sparpolitik darf nicht das Recht auf gesellschaftliche Teilhabe kosten 

Deutschland muss sparen. Doch wenn die Sparpolitik die Rechte von Menschen mit Hörbeeinträchtigung oder anderen Behinderungen beschneiden soll, ist das absolut inakzeptabel. Das betont der Deutsche Hörverband (DHV) angesichts laufender Debatten: Wenn Politiker und Politikerinnen den Eindruck vermitteln, man könne das Menschenrecht auf Teilhabe von Menschen mit Behinderung von einem Kostenfaktor abhängig machen, dann stellen sie damit Grundlagen des demokratischen Miteinanders in Frage. Im Zuge dessen verweist der DHV einmal mehr auf den Forderungskatalog an die Bundespolitik, den der Verband gemeinsam mit seinen Mitgliedern aus den Selbsthilfeverbänden Deutsche Cochlea-Implantat Gesellschaft e. V. (DCIG) und Deutscher Schwerhörigenbund e. V. (DSB) im vergangenen Jahr präsentierte. Zudem appelliert der DHV an alle Menschen mit Hörbeeinträchtigung, sich gemeinsam mit allen Menschen mit Behinderung für ihre Rechte zu engagieren. In den kommenden Jahren soll der Deutsche Hörverband (DHV) zum gemeinsamen, starken Bundesverband der lautsprachlich kommunizierenden Menschen mit Hörbeeinträchtigung werden.

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