„Bei mir startete die Krankheit mit voller Bandbreite der Symptome: Hörverlust, Ohrgeräusche und Drehschwindel“, erinnert sich der Tiroler Werner Pfeifer an das Jahr 1986. „Ganze drei Wochen hat der erste Schub damals gedauert!“ Der französische Ohrenarzt und Direktor des Pariser Taubstummeninstituts Prosper Menière beschrieb diese Kombination anfallsartiger Symptome 1861 erstmals als zusammenhängendes Syndrom. Heute nehmen Wissenschaftler an, dass eine Dysregulation – ein gestörtes Gleichgewicht – der sogenannten Endolymphe im Innenohr die Symptome auslöst.