Räumliches Hören entsteht, indem das Gehirn Unterschiede zwischen den Signalen beider Ohren auswertet. Dazu gehören vor allem minimale Abweichungen beim Zeitpunkt und bei der Lautstärke, mit denen ein Schallereignis beide Ohren erreicht. Diese Informationen helfen dabei, eine Autohupe, eine Stimme oder ein Warnsignal schnell einer Richtung zuzuordnen. Gleichzeitig unterstützen sie das Sprachverstehen in komplexen Hörsituationen.