Schwerhörigkeit und Demenz: Warum gutes Hören für das Gehirn so wichtig ist

Schwerhörigkeit gilt als möglicher Risikofaktor für Demenz – und trotzdem wird ein nachlassendes Gehör oft lange verdrängt. HNO-Arzt Prof. Dr. Christopher Bohr erklärt, was Hören mit unserer geistigen Leistungsfähigkeit zu tun hat und warum frühes Handeln entscheidend ist.

Schwerhörigkeit und Demenz hängen enger zusammen, als viele denken. In der großen randomisierten ACHIEVE-Studie zeigte sich bei älteren Menschen mit erhöhtem Risiko für kognitiven Abbau ein bemerkenswerter Effekt: Wurde ihr Hörverlust mit Hörgeräten behandelt, verlangsamte sich der geistige Abbau innerhalb von drei Jahren um 48 Prozent.

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