Tinnitus und die Synapsendichte im Gehirn

Eine aktuelle Bildgebungsstudie aus China liefert erstmals direkte in vivo-Hinweise auf synaptische Veränderungen bei Tinnitus. Das Forschungsteam um JiaYu Zhong (Central South University und Hunan Normal University) setzte dabei den modernen PET-Tracer ¹⁸F-SynVesT-1 ein, der an ein synaptisches Vesikelprotein bindet und so als Marker für Synapsendichte dient. Die Ergebnisse zeigen, dass Tinnitus nicht nur eine auditive Störung ist, sondern tiefgreifende neurobiologische Umbauprozesse im Gehirn anstößt.

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