Towards improving selective hearing in cochlear-implant listeners / Zur Verbesserung des selektiven Hörens bei Cochlea-Implantat-Trägern

Interessante Dissertation aus dem Bereich der Psychologie:

“Selektives Hören, also das Fokussieren auf eine Zielschallquelle in Anwesenheit von Störschallquellen, ist bei Nutzer:innen von Cochlea-Implantaten (CIs) verglichen mit Normalhörenden (NH) erheblich beeinträchtigt. Aktuelle CI-Systeme erlauben Sprachverständnis in Ruhe. Sie haben jedoch Schwierigkeiten, die nuancierten NH-Reizmerkmale, insbesondere zeitliche Tonhöhe und interaurale Laufzeitdifferenz (ITD), zugänglich zu machen, die für selektives Hören erforderlich sind. Diese Dissertation untersucht grundlegende Ansätze zur Verbesserung des selektiven Hörens bei CI-Hörer:innen, indem sie Einschränkungen beim Zugang zu salienten zeitlichen Reizmerkmalen adressiert. Vier psychophysikalische Studien mit CI-Hörer:innen wurden durchgeführt. Die erste Studie zeigte, dass das periodische Einfügen von Pulsen mit kurzen Inter-Puls-Intervallen (SIPI) in amplitudenmodulierte (AM) hochratige Pulsketten die zeitliche Tonhöhensensitivität signifikant verbessert, insbesondere bei niedrigen AM-Tiefen. […] ”

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