Unsichtbar in einer hörenden Welt

Wer taub ist und fliehen musste, kämpft mit einer doppelten Benachteiligung. Beim Stammtisch in einem Leipziger Späti unterstützt man sich gegenseitig.

“„Makan“, Arabisch für Raum, steht in geschwungener Schrift über der Tür des Spätis im Leipziger Osten. Für einen Freitag ist noch wenig los. Nanke Maart schaut auf ihr Handy: 18 Uhr. Sie rückt ein paar Stühle zusammen, dann setzt sie sich auf die Fensterbank. Von hier aus hat Maart den ganzen Raum im Blick – eine zusammengewürfelte Einrichtung aus Vintagelampen, zerknautschten Wohnzimmermöbeln und gestapelten Bierkästen.”

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