Vom Cochlea-Implantat zur Gesundheitszentrale am Ohr: Einblick in den Exzellenzcluster Hearing4all

Der Exzellenzcluster Hearing4all hat erfolgreich die Bewilligung für seine dritte Förderphase erhalten und wird ab Januar 2026 unter dem Titel „Hearing4all.connects“ weitere sieben Jahre mit einer Millionenförderung unterstützt. Diese Entscheidung ist Teil des bemerkenswerten Erfolgs der Leibniz Universität Hannover, die mit drei bewilligten Exzellenzclustern nun die Voraussetzungen erfüllt, um sich als Exzellenzuniversität zu bewerben.

In der neuen Förderphase erweitert Hearing4all.connects sein Forschungsspektrum um innovative Ansätze: Genetische Verfahren zur Vorhersage und Behandlung von Hörverlust werden ebenso erforscht wie KI-basierte Systeme, die Hörgeräte intelligenter machen. Ein besonders visionäres Ziel ist die Entwicklung von Hörgeräten zur „Gesundheitszentrale am Ohr“, die durch Sensordaten nicht nur das Hören verbessern, sondern auch gesundheitliche Risiken frühzeitig erkennen können. Zudem rückt die Lebensrealität der Betroffenen stärker in den Fokus – von der Berücksichtigung der Mehrsprachigkeit bis hin zur sozialen Bedeutung des Hörens.

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