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Samstag, 15. Dezember 2018
Dagmar Urban

Spontan hatte ich mich zu einem Hauptstadtbesuch entschlossen. Wie würde ich dieses Mal den Lärm der Großstadt empfinden? Vor einem halben Jahr - es waren acht Monate seit der Erstanpassung meines AB Harmony vergangen - war ich ständig auf der Suche nach einer ruhigen Ecke.

Dagmar Urban

Erfahrungsbericht

von Dagmar Urban, veröffentlicht in CI-IMPULSE 02/2010

Mit „ClearVoice" als Touristin in Berlin

Information vorab:

ClearVoice ist eine Ergänzung der Sprachstrategie HiRes 120 des AB Harmony Prozessors (Markteinführung ca. Dez. 2010, für Patienten der MHH bereits verfügbar)

ClearVoice analysiert die Umgebungsgeräusche. Sprache und Störgeräusche werden jeweils erkannt und für die weitere Verarbeitung unterschieden. Störgeräusche können reduziert werden. Sprache wird klarer und Verstehen einfacher.

Spontan hatte ich mich zu einem Hauptstadtbesuch entschlossen. Wie würde ich dieses Mal den Lärm der Großstadt empfinden? Vor einem halben Jahr - es waren acht Monate seit der Erstanpassung meines AB Harmony vergangen - war ich ständig auf der Suche nach einer ruhigen Ecke.

Bereits auf dem Bahnsteig und während der Zugfahrt bemerkte ich die Veränderung: Mit dem Programm „ClearVoice", das ich seit zwei Wochen ausprobierte, konnte ich die Durchsagen viel besser verstehen. Auch die Verständigung an der Rezeption des großen Hotels klappte problemlos.

„ClearVoice" machts möglich

Als ich am nächsten Morgen in den Frühstückssaal kam, hatte ich allerdings Bedenken satt zu werden. Nein, nicht weil es nicht genug zu essen gab. Der Saal war sehr groß, spartanisch eingerichtet und voll. Mit einer anderen CI-Programmierung wäre ich wohl nach einer Tasse Kaffee gegangen. Dank „ClearVoice" konnte ich mich fürs Sightseeing stärken. Ich begann mit dem Reichstagsgebäude, war erfreut, keine Warteschlangen vorzufinden (8.30 Uhr), stand jedoch am falschen Eingang. Dies wurde mir durch eine freundliche Stimme über die Sprechanlage mitgeteilt. Da wurde das CI-Hören auf die Probe gestellt. Aber ich konnte die junge Dame sehen und so half das Mundbild.

Vom persönlichen Sicherheitcheck als harmlos eingestuft, bekam ich nun einen Audio-Guide. Den Hinweis, dass ich den Kopfhörer nicht benötige, nahm der Mitarbeiter stirnrunzelnd zur Kenntnis. Auspacken und Anschließen des Direct-Connects und -Kabels wurden genau beobachtet. Nicht minder gespannt war ich selbst. Bekäme auch ich beim Gang durch die Kuppel die Informationen wie alle Normalhörenden? Erst seit Kurzem kann ich das direkte Hören längere Zeit ertragen. Aber auch hier ein positives Erlebnis! Es war alles klar und deutlich zu verstehen.

Dem Besuch des Neuen Museums sah ich von Anfang an entspannter entgegen. Schließlich ist man dort nicht aufs Hören angewiesen. Man kann ja Info-Tafeln lesen. Trotzdem war ich hocherfreut, auch hier wieder auf „meine Technik" zurückgreifen zu können. In den alten, riesigen Räumen und bei solchem Besucherandrang hallt es doch sehr. Der auch hier kostenlos zur Verfügung gestellte Audio-Guide verhalf mir zur Ruhe. Bei meinem 50/50-Programm war mir der Störlärm immer noch zu laut. Also schaltete ich ins „ClearVoice". Damit war ich abgeschottet und erhielt viele Informationen zu den Objekten, während ich sie mir ansah.

„ClearVoice" hat sich bewährt

Zurück im Straßenlärm war eine Unterhaltung trotzdem möglich. Deshalb weiß ich nun eines ganz sicher: „ClearVoice" bleibt programmiert!

Das Programm macht seinem Namen alle Ehre. Wechselt man von einer leisen in eine laute Umgebung, merkt man, wie sich die Störlärmunterdrückung einschaltet. Nur plötzlich auftretende laute Geräusche muss man weiterhin ertragen.

Dagmar Urban

(links AB Harmony seit 11/2008, rechts unversorgt, an Taubheit grenzend schwerhörig)

Fotomontage Peter Strobel

 

(Kontaktaufnahme möglich über die HCIG oder hier)

 
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