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Samstag, 15. Dezember 2018
Heike Stuntz

Heike Stuntz

Erfahrungsbericht

von Heike Stuntz, veröffentlicht in CI-IMPULSE 01/2010

Wer aufgibt, hat schon verloren

Diagnose: Gutartiger spindelzelliger mesenehymaler Tumor, vereinbar mit einem Schwannom. Bis zu dieser Diagnose war es ein langer und für mich sehr steiniger Weg.

Vielleicht hat es begonnen mit meinen ersten Hörstürzen Dezember 2003 in Begleitung mit Tinnitus links, der auch bestehen blieb. Der nächste Hörsturz kam Januar 2006. Nun bemerkte ich leichte Hörschwierigkeiten mit dem linken Gehör, die sich im folgenden halben Jahr so verstärkten, dass ich ab September 2006 mit einem Hörgerät versorgt wurde. Als nächstes folgte ab Ende Dezember 2006 ein permanenter Drehschwindel, der auch medikamentös nicht zu beherrschen war. Ich wurde komplett durchgecheckt: von Schädel-CT, Carotis-Doppler, Hörtest, Hallpike bis neurologischer Untersuchung. Wirklich helfen konnte mir keiner, geschweige eine Diagnose an die Hand geben.

Der HNO-Arzt zeigte kein Verständnis!

Anfang Februar 2007 folgte der nächste Hörtest, der eine weitere Verschlechterung zeigte. Auf der MRT-Schädelaufnahme im März 2007 wurde nichts entdeckt. Ich dachte nun,

eigentlich kann nichts schlimmer kommen, aber es kam schlimmer. Am 20. August 2007 verlor ich mein linkes Gehör, damit das Richtungshören. Das linke Gleichgewichtsorgan fiel ebenfalls aus und ich in ein tiefes Loch. Der Tinnitus war jetzt doppelt so laut wie bislang. Bei meinem niedergelassenen HNO-Arzt stieß ich auf völliges Unverständnis. Ich glaube, er hielt mich für eine Simulantin. Ich solle mein Hörgerät überprüfen und höher (bzw. lauter) stellen lassen, was alles längst passiert war. Dann gab mir die Praxis vier Wochen später einen Termin für eine Hörvermessung, die wohl ganz schlecht ausfiel. Nun konnte der Arzt mich nicht schnell genug in die Klinik überweisen.

Jeden Tag hilfloses Kopfschütteln ...

Wieder Infusionstherapie, wieder jeden Tag Hörtest, wieder jeden Tag hilfloses Kopfschütteln. Ich wurde dann arbeitsunfähig nach Hause entlassen. Im Januar 2008 sollte ich zur Reha, um weiterhin Krankengeld zu erhalten. Ich sah Licht am Ende des Tunnels! Eine Reha in einer Tinnitus-Klinik, in der vielleicht ähnliche Krankheitsformen behandelt werden? Nein! Eine Psycho-Reha im Bad Gandersheim. Dort riet mir ein Patient: Geh nach Hannover ins Hörzentrum. Ich rief rasch im Hörzentrum an, fragte nach den Formalitäten, schickte sofort alle Unterlagen nach Hannover und erhielt Mitte Mai 2008 einen Termin zur CI-Voruntersuchung.

Nun erfuhr ich das erste Mal, dass auf den mitgebrachten MRT-Bildern etwas zu sehen war, was zunächst als „Artefakt" bezeichnet wurde. Weiteres Prozedere: Kontroll-MRT. Im Juli 2008 erfuhr ich, dass die Ursache dieses ganzen Unheils entweder eine Entzündung oder ein gutartiger Tumor sei und eine MRT-Kontrolle in einem halben Jahr empfohlen werde. Wieder solange warten?

Schwierigkeiten bis zuletzt ...

Meine Chefs intervenierten und ich bekam zum 20.08.2008 einen OP-Termin. Am OP-Morgen wurde meine OP in Frage gestellt, weil keine Kostenübernahme vorlag. So konnte ich mittags nach Hause.

Ich fügte ich mich wieder in das Räderwerk der Gesundheitsmaschine ein, ließ im November 2008 erneut ein MRT erstellen, das ich sofort nach Hannover schicken ließ, weil wieder nichts entdeckt wurde - jedoch in Hannover! - und erst nach einem ausführlichen Brief der Medizinischen Hochschule Hannover gab mir meine Krankenkasse (DAK) die Kostenzusage. Der OP-Termin war endlich am 08.01.2009 da! Der Tumor konnte in dieser OP entfernt und das CI implantiert werden.

Ich war überglücklich, als ich am Entlassungstag den Probeton hören konnte!

Heike Stuntz

(Kontaktaufnahme möglich über die HCIG)

 
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